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Von kurzen Nächten und fliegender Zeit

Von Yunus 5. März 2012, 01.32 Uhr 1 Kommentar
Tags: Heidelberg, Freunde besuchen, Tübingen, Entdeckungen, Frühling, Praktikum, Hach [Ausklappen]

Dann ist nämlich alles gut.

Ich bin eindeutig wieder dran. Ich habe mich doch ein bisschen erschrocken, als ich vorhin entdeckt habe, dass mein letzter Eintrag von Anfang Dezember ist. Nicht gut.

Was aber ziemlich gut war, war das letzte Wochenende.
Nachdem ich eine eher arbeitsintensive Woche Praktikum hinter mich gebracht hatte, habe ich am Freitagnachmittag noch eben ein paar Vorbereitungen getroffen, bis dann Freitagabend Kudusch, Miro und Lennart hier eintrafen. Und zack: Da war die Bude voll^^
Essen, trinken, Musik hören, Bilder gucken, Pläne schmieden, über damals, heute, morgen und Frühling reden… es war direkt wieder so, wie es immer gewesen ist :)
Weil man dann einfach nicht ins Bett gehen sollte, haben wir noch einen Abstecher in die Altstadt gemacht. Und es sind Dinge passiert, Vögel wurden abgeschossen… Nur gut! :D


Der Plan für den Samstag war eigentlich um Eins in Tübingen bei Adi zu sein. Ausschlafen und ein gemütliches Frühstück haben den Zeitplan etwas verschoben, aber irgendwann am späten Nachmittag sind wir doch noch vor dem Wohnprojekt aus dem Benz gestiegen – jep, richtig gelesen^^ –, wurden mit Kaffee versorgt und waren schon wenig später von der Schönheit dieser Stadt überwältigt. Verwinkelte Gassen, sich unter der Last der Fassaden biegendes Fachwerk, eine Neckarinsel mit riesigen Bäumen… und mehr.
Nach einem gemeinsamen Eis hat Adi sich auf den Weg zur Arbeit gemacht. Wir haben ein gemütliches Plätzchen namens Collegium entdeckt und uns dort, am Neckar und bei einem Spaziergang durch die Stadt einen schönen Abend gemacht :)
Später, bei einem Alice im Wunderland Hörbuch, fielen dann die Augen aber auch sehr schnell zu…

Sonntagmittag ging's zurück nach Heidelberg und für meinen Besuch dann auch weiter nach Unna oder sogar Aachen.

Wochenenden wie dieses sind die, die ich besonders intensiv erlebe. Eine vergleichsweise kurze Zeitspanne, aber doch so viele Geschehnisse. Und auch wenn ich nicht ganz weiß, wo die ganze Zeit hin ist, bleibt doch sehr viel hängen.
Seitdem ich nicht mehr in Kamen wohne, ist das noch stärker geworden. Aber das ist ja nun nicht besonders verwunderlich…


Was passiert mir noch so?
Mein erstes Semester ist schon einige Zeit vorbei, ich bin mehr als zufrieden mit meiner Studienfachwahl und habe mir direkt ein Praktikum in diese Semesterferien gelegt, damit ich im September frei hab.
Jetzt habe ich wöchentlich vier bis fünf Versuche, von Federpendel bis Millikan, schreibe Vorbereitungen und Auswertungen… und wenn ich das nicht mache, schwimme oder paddele ich oder genieße auf irgendeine andere Art und Weise die länger werdenden Tage, die steigenden Temperaturen. Man würde fast "Frühling" sagen, aber das hat dieses Wochenende eine andere Bedeutung bekommen… :)