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Blogs mit dem Tag Studentenleben:Loftparty 1.0
Tags: Party, Aachen, Loft, Studentenleben, High life, Freunde besuchen, WG-Leben
Freitag war ja quasi Party. Erste echte Party im Loft. Sozusagen ein PreOpening vor der großen Einweihungsparty. Im Nachhinein hätte man es auch als unsere geplante Baustellenparty verkaufen können. War auf jeden Fall ein guter Abend!
Am Freitag haben wir Chemie geschrieben. Ging gut von der Hand. Abends war dann natürlich ein bisschen Party angesagt. Im Prinzip wollten wir nur ein paar Freunde einladen und ganz chillig über alte Zeiten quatschen. Hat sich dann doch wieder etwas verselbstständigt und am Ende waren doch eine ganze Menge Leute da. Aber je mehr, desto besser! Die Reaktionen auf das Loft waren teilweise extrem lustig. Die, die die Baustelle kannten, so: "WOW!" Die, die Baustelle nicht kannten so: "Hier wohnt ihr??" :D
Party lief aber rund und wird definitiv wiederholt. Genug gequatscht, die Fotos könnt ihr euch hier runterladen: ;)
noelschelter.com/loftparty
Freitag war ja quasi Party. Erste echte Party im Loft. Sozusagen ein PreOpening vor der großen Einweihungsparty. Im Nachhinein hätte man es auch als unsere geplante Baustellenparty verkaufen können. War auf jeden Fall ein guter Abend!
Am Freitag haben wir Chemie geschrieben. Ging gut von der Hand. Abends war dann natürlich ein bisschen Party angesagt. Im Prinzip wollten wir nur ein paar Freunde einladen und ganz chillig über alte Zeiten quatschen. Hat sich dann doch wieder etwas verselbstständigt und am Ende waren doch eine ganze Menge Leute da. Aber je mehr, desto besser! Die Reaktionen auf das Loft waren teilweise extrem lustig. Die, die die Baustelle kannten, so: "WOW!" Die, die Baustelle nicht kannten so: "Hier wohnt ihr??" :D
Party lief aber rund und wird definitiv wiederholt. Genug gequatscht, die Fotos könnt ihr euch hier runterladen: ;)
noelschelter.com/loftparty
Look at what we've done - Part II
Tags: Aachen, Unileben, Studentenleben, Party, Silvester, Loft, Lernen, Freunde besuchen
Herzlichen willkommen zur Fortsetzung der Loftgeschichte. Einer der sicherlich noch vielen kommenden. Übrigens die Fortsetzung dieses ersten Blogs. Bevor ich die Geschichte jetzt aber fortsetze, bringe ich euch noch kurz auf den aktuellen Stand. Wir haben also diese Halle gemietet und angefangen umzubauen. Mittlerweile haben wir zwei Räume im Rohbau fertig und das Balkengerüst für die zwei anderen Räume steht auch bereits. Wir schreiben ein paar Tage vor Weihnachten.
So, weiter im Text. Als das Gerüst stand wurden dann die Wände des unteren Zimmers eingezogen. Der Boden der Zwischenetage wurde vergleichsweise problemlos und ziemlich zügig an einem Wochenende verlegt, an dem wieder zahlreiche Helfer da waren. Die Balken wollten wir ursprünglich abschneiden und nur einen kleinen Vorsprung stehen lassen. Wir fanden sie allerdings so schön, dass wir sie dann auf voller Länge gelassen haben, um eine große Terrasse im Wohnzimmer zu haben. Weil sie das Gewicht aber nicht gehalten hätten, haben wir sie dann an der Decke aufgehängt. :)
Dann kamen noch schnell Wände dazu, Deckenverkleidung für Tobias' Zimmer, ein Abstellraum und schwups, fertig war der Rohbau. Als Miro und ich dann am 24. Dezember vormittags mit dem Anhänger nach Hause gefahren sind, war definitiv der absolute finanzielle Tiefpunkt der ganzen Aktion erreicht. Wir haben in Aachen einen halben Tank Lülle getankt, um überhaupt nach Unna zu kommen. Dann haben wir auf der Fahrt mal Geld gezählt und haben fest gestellt, dass Miro noch genau 3,72 € besaß und ich mit 3,24 € auch nicht viel besser da stand. Dann sind wir zum Glück ohne ein weiteres Tanken aber mit leuchtender Tankanzeige in Unna angekommen und konnten uns dann ja erst einmal ein paar Tage bei der Familie durchfuttern. Das war aber auch dringend nötig! Am zweiten Weihnachtsfeiertag ging es dann aber direkt wieder nach Aachen, weil ja schließlich der Hausmeister noch Abflüsse bohren wollte. Was muss, das muss ja, würde man hier sagen. Denn man muss ja ehrlich sein: Von nichts, kommt ja nichts. Und auf der Anderen Seite, was weg ist, ist auch weg.
Ein bisschen werde ich den Malocherslang ja auch vermissen, war ja doch immer irgendwie nett. Aber als meine Mutter mich dann fragte, was denn mit mir passiert wäre, als ich zuhause auch anfing, in diesem Ton zu reden, habe ich mich dann doch wieder bemüht, es im Zaum zu halten. Ganz anders Miro, der nach wie vor jede Gelegenheit nutzt, den echten Ruhrpottler raushängen zu lassen, auch wenn er das niemals zugeben würde.
Zu Silvester haben wir uns dann eine kleine Auszeit gegönnt und haben Steffen und Anni im Ferienhaus in Holland besucht. Am Strand geknallt, Spiel des Lebens, gutes Essen, Feuerzangenbowle, natürlich selbst gemacht und viel Spaß mit guten Freunden! Raketen in die Grachten zu schießen gehörte natürlich auch irgendwo dazu, schließlich sind wir ja nicht erwachsen oder sowas.
Am nächsten Morgen sind wir dann aber nach einem netten Strandspaziergang relativ zügig wieder nach Aachen gefahren, da ja noch etwas Arbeit auf uns wartete.
Schließlich war von Miros Zimmer noch nicht viel zu erkennen. Also Decke geputzt, gestrichen, Wände tapeziert, gestrichen, Teppich rein, Tür rein, Steckdosen verkabelt, beinahe das LAN Kabel vergessen, noch schnell zwei Lampen für die Terrasse angeschlossen und und und...
Eines schönen Abends haben wir uns dann entschlossen, die Kiste endlich nach Hause zu holen und mit lernen anzufangen und haben uns dann das ehrgeizige Ziel gesetzt, Cowboys und Aliens noch am selben Abend auf dem Fernseher im fertigen Wohnzimmer zu gucken.
Also haben wir angefangen aufzuräumen, was relativ schnell ins Stocken geriet, als uns die Spüle für die Küche fehlte. Also schnell eine neue gezimmert, denn ihr wisst ja: Selbst ist der Mann.
Und so räumten wir und räumten und Cowboys und Aliens schien in unerreichbare Ferne zu rücken, als wir plötzlich um 4:00 Uhr nachts doch langsam anfingen, Sessel abzustauben, Kisten in Zimmer zu tragen und Holzboden im Wohnzimmer zu verlegen.
Jedenfalls haben wir dann tatsächlich um 9:00 Uhr morgens alle drei auf der Couch gesessen und haben Cowboys und Aliens auf dem Fernseher gesehen. Nach drei durchgemachten Nächten, in denen wir mit drei Leuten hart am Limit gearbeitet haben. Immer mit einem Blick zur Uhr, ob der Spachtel wohl schon trocken ist oder ob man besser noch nicht drüberstreichen sollte.
Aber es war ein gutes Gefühl, endlich die erste Etappe geschafft zu haben. Immerhin haben wir jetzt jeder ein sehr nettes und eingerichtetes Zimmer, eine vorläufig funktionierende Küche ohne Spüle, ein sehr gemütliches, voll funktionsfähiges Wohnzimmer und einfach eine geile Bude! Klar, es liegen noch ein paar Säcke Zement rum und man hört Miro immer mal wieder Flechsen, hämmern oder bohren, bis ihn irgendwer erinnert, dass er in drei Tagen eine Klausur schreibt, aber alles in allem ist es eine wirklich schöne Wohnung. Man fühlt sich irgendwie zu Hause.
Irgendwann hat uns dann aber das Studentenleben auch wieder eingeholt. So sitzen wir jetzt in unserem halb fertigen Loft und müssen die Arbeit leider mehr oder weniger ruhen lassen, da auch wir irgendwann einmal für unsere Klausuren lernen müssen. In drei Tagen geht es für mich los, Miro ist schon seit einer Woche dabei.
Aus unserem Plan, ab dem 01.01. richtig streng durch zu lernen ist dank Playstation, Call of Duty, Bier, bequemen Sesseln und unglaublich geilen Mitbewohnern noch nicht so viel geworden aber es sollte trotzdem einigermaßen laufen. Es läuft ja immer irgendwie.
Genug Beschäftigung für die Lernpausen ist auf jeden Fall immer da. Sei es Squash im Wohnzimmer spielen, im Sessel am Kran hängend durch die Halle zu fahren oder die Wand auf zu kloppen, weil Wasser raus kommt. Irgendwas ist immer. Am Freitag ist eine kleine PreRelease Party geplant, da werden einige Leute kommen und wir checken mal die Party Qualitäten unserer neuen Hütte aus um für die ultimative Einweihungsparty optimal vorbereitet zu sein.
Und? Merkt ihr was? Richtig, es bleibt spannend! ;)
Herzlichen willkommen zur Fortsetzung der Loftgeschichte. Einer der sicherlich noch vielen kommenden. Übrigens die Fortsetzung dieses ersten Blogs. Bevor ich die Geschichte jetzt aber fortsetze, bringe ich euch noch kurz auf den aktuellen Stand. Wir haben also diese Halle gemietet und angefangen umzubauen. Mittlerweile haben wir zwei Räume im Rohbau fertig und das Balkengerüst für die zwei anderen Räume steht auch bereits. Wir schreiben ein paar Tage vor Weihnachten.
So, weiter im Text. Als das Gerüst stand wurden dann die Wände des unteren Zimmers eingezogen. Der Boden der Zwischenetage wurde vergleichsweise problemlos und ziemlich zügig an einem Wochenende verlegt, an dem wieder zahlreiche Helfer da waren. Die Balken wollten wir ursprünglich abschneiden und nur einen kleinen Vorsprung stehen lassen. Wir fanden sie allerdings so schön, dass wir sie dann auf voller Länge gelassen haben, um eine große Terrasse im Wohnzimmer zu haben. Weil sie das Gewicht aber nicht gehalten hätten, haben wir sie dann an der Decke aufgehängt. :)
Dann kamen noch schnell Wände dazu, Deckenverkleidung für Tobias' Zimmer, ein Abstellraum und schwups, fertig war der Rohbau. Als Miro und ich dann am 24. Dezember vormittags mit dem Anhänger nach Hause gefahren sind, war definitiv der absolute finanzielle Tiefpunkt der ganzen Aktion erreicht. Wir haben in Aachen einen halben Tank Lülle getankt, um überhaupt nach Unna zu kommen. Dann haben wir auf der Fahrt mal Geld gezählt und haben fest gestellt, dass Miro noch genau 3,72 € besaß und ich mit 3,24 € auch nicht viel besser da stand. Dann sind wir zum Glück ohne ein weiteres Tanken aber mit leuchtender Tankanzeige in Unna angekommen und konnten uns dann ja erst einmal ein paar Tage bei der Familie durchfuttern. Das war aber auch dringend nötig! Am zweiten Weihnachtsfeiertag ging es dann aber direkt wieder nach Aachen, weil ja schließlich der Hausmeister noch Abflüsse bohren wollte. Was muss, das muss ja, würde man hier sagen. Denn man muss ja ehrlich sein: Von nichts, kommt ja nichts. Und auf der Anderen Seite, was weg ist, ist auch weg.
Ein bisschen werde ich den Malocherslang ja auch vermissen, war ja doch immer irgendwie nett. Aber als meine Mutter mich dann fragte, was denn mit mir passiert wäre, als ich zuhause auch anfing, in diesem Ton zu reden, habe ich mich dann doch wieder bemüht, es im Zaum zu halten. Ganz anders Miro, der nach wie vor jede Gelegenheit nutzt, den echten Ruhrpottler raushängen zu lassen, auch wenn er das niemals zugeben würde.
Zu Silvester haben wir uns dann eine kleine Auszeit gegönnt und haben Steffen und Anni im Ferienhaus in Holland besucht. Am Strand geknallt, Spiel des Lebens, gutes Essen, Feuerzangenbowle, natürlich selbst gemacht und viel Spaß mit guten Freunden! Raketen in die Grachten zu schießen gehörte natürlich auch irgendwo dazu, schließlich sind wir ja nicht erwachsen oder sowas.
Am nächsten Morgen sind wir dann aber nach einem netten Strandspaziergang relativ zügig wieder nach Aachen gefahren, da ja noch etwas Arbeit auf uns wartete.
Schließlich war von Miros Zimmer noch nicht viel zu erkennen. Also Decke geputzt, gestrichen, Wände tapeziert, gestrichen, Teppich rein, Tür rein, Steckdosen verkabelt, beinahe das LAN Kabel vergessen, noch schnell zwei Lampen für die Terrasse angeschlossen und und und...
Eines schönen Abends haben wir uns dann entschlossen, die Kiste endlich nach Hause zu holen und mit lernen anzufangen und haben uns dann das ehrgeizige Ziel gesetzt, Cowboys und Aliens noch am selben Abend auf dem Fernseher im fertigen Wohnzimmer zu gucken.
Also haben wir angefangen aufzuräumen, was relativ schnell ins Stocken geriet, als uns die Spüle für die Küche fehlte. Also schnell eine neue gezimmert, denn ihr wisst ja: Selbst ist der Mann.
Und so räumten wir und räumten und Cowboys und Aliens schien in unerreichbare Ferne zu rücken, als wir plötzlich um 4:00 Uhr nachts doch langsam anfingen, Sessel abzustauben, Kisten in Zimmer zu tragen und Holzboden im Wohnzimmer zu verlegen.
Jedenfalls haben wir dann tatsächlich um 9:00 Uhr morgens alle drei auf der Couch gesessen und haben Cowboys und Aliens auf dem Fernseher gesehen. Nach drei durchgemachten Nächten, in denen wir mit drei Leuten hart am Limit gearbeitet haben. Immer mit einem Blick zur Uhr, ob der Spachtel wohl schon trocken ist oder ob man besser noch nicht drüberstreichen sollte.
Aber es war ein gutes Gefühl, endlich die erste Etappe geschafft zu haben. Immerhin haben wir jetzt jeder ein sehr nettes und eingerichtetes Zimmer, eine vorläufig funktionierende Küche ohne Spüle, ein sehr gemütliches, voll funktionsfähiges Wohnzimmer und einfach eine geile Bude! Klar, es liegen noch ein paar Säcke Zement rum und man hört Miro immer mal wieder Flechsen, hämmern oder bohren, bis ihn irgendwer erinnert, dass er in drei Tagen eine Klausur schreibt, aber alles in allem ist es eine wirklich schöne Wohnung. Man fühlt sich irgendwie zu Hause.
Irgendwann hat uns dann aber das Studentenleben auch wieder eingeholt. So sitzen wir jetzt in unserem halb fertigen Loft und müssen die Arbeit leider mehr oder weniger ruhen lassen, da auch wir irgendwann einmal für unsere Klausuren lernen müssen. In drei Tagen geht es für mich los, Miro ist schon seit einer Woche dabei.
Aus unserem Plan, ab dem 01.01. richtig streng durch zu lernen ist dank Playstation, Call of Duty, Bier, bequemen Sesseln und unglaublich geilen Mitbewohnern noch nicht so viel geworden aber es sollte trotzdem einigermaßen laufen. Es läuft ja immer irgendwie.
Genug Beschäftigung für die Lernpausen ist auf jeden Fall immer da. Sei es Squash im Wohnzimmer spielen, im Sessel am Kran hängend durch die Halle zu fahren oder die Wand auf zu kloppen, weil Wasser raus kommt. Irgendwas ist immer. Am Freitag ist eine kleine PreRelease Party geplant, da werden einige Leute kommen und wir checken mal die Party Qualitäten unserer neuen Hütte aus um für die ultimative Einweihungsparty optimal vorbereitet zu sein.
Und? Merkt ihr was? Richtig, es bleibt spannend! ;)
Über das Alter
Tags: Studium, Lebensweisheit!, Studentenleben, Unileben, Party, Freiheit, Freunde besuchen, Selbstständigkeit, Zukunft
Die letzten Tage waren ruhig. Vielleicht haben sich aber auch einfach meine Maßstäbe verschoben, denn objektiv betrachtet war eine ganze Menge los. Mein Bruder hat mich in den Ferien für drei Tage besucht und hat sich jede Menge Informatikveranstaltungen angeguckt. Er war sehr begeistert. Ich hatte ihn ja als erfolgreichen Banker gesehen, den ich zufällig auf einer Dachterrasse in Dubai treffe, weil wir gerade beide geschäftlich da zu tun haben. Aber man soll ja seinem Herzen folgen, oder wie war das? Deshalb mach ich mir um die Geschichte mit dem Geld bei ihm überhaupt keine Sorgen. :D
Studium läuft natürlich auch immer so ein bisschen neben her. Bisschen Folgen komplexer Zahlen, Wahrscheinlichkeitskoeffizienten und Statik starrer Fachwerke. Alles ganz nett, aber das wahre Leben ist das ja alles nicht. Am Wochenende habe ich mich trotzdem in meinem Zimmer verkrochen und habe Mathe gelernt, den gesamten Samstag und den gesamten Sonntag. Es ging mir nämlich echt auf die Nerven, dass ich in den Matheveranstaltungen nichts verstanden habe.
Und seit dem bin ich ziemlich kompetent unterwegs! Habe sogar schon Hilfestellungen bei Online Tests gegeben und einigen Leuten Probleme erklärt. Fast, als wär ich gut in Mathe. Die Quintessenz der Geschichte ist, dass Studium doch gar nicht so fürchterlich schwierig ist, wenn man sich ein bisschen zusammen reißt. Meine Folgerung daraus kann man sich ja denken, aber ich versuche sie zu unterdrücken und weiter zu lernen, auch wenn das Studium ein bisschen an Bedrohlichkeit verloren hat.
Eine immer wieder nette Angelegenheit ist das Abendessen in Aachen, weil ich fast jeden Abend mit Miro, Michael und Laura zusammen esse. Das hat zum einen den Vorteil, in einer netten Runde essen zu können, was ja nach wie vor schöner ist, als alleine zu essen, und zum Anderen den Vorteil, dass jeder viel seltener kochen muss und das Essen gleichzeitig viel besser ist, weil sich jeder Mühe gibt, um sich nicht vor den Anderen zu blamieren.
Letzte Woche haben Miro und ich uns dann endlich die Industriehalle angeguckt, in der wir unsere WG evtl. eröffnen wollen. Wirklich eine coole Location! Ein Riesenkomplex mit ganz verschiedenen, industriellen Fertigungsstätten unterschiedlicher Unternehmen, aber auch einigen Büros und ganz wenigen Ateliers von Künstlern bzw. privaten Wohnungen.
Ich will nicht zu viel verraten, aber wenn wir das wirklich machen sollten und da ein bisschen Arbeit reinstecken, dann wird das wirklich eine geile Wohnung! Vorher müssen wir aber noch ein paar Sachen ausrechnen, kalkulieren und mit dem Gewissen bzw. der Vernunft durchsprechen, ist eben nicht einfach so gemietet, sondern mit ein bisschen Aufwand verbunden, bis wir da wirklich wohnen können. Miro zieht bis dahin wahrscheinlich noch einen Monat in die Bude von Michael, aber grundsätzlich gehen wir das nach wie vor ganz in Ruhe an. :)
Und vergangenes Wochenende haben wir uns dann noch alle wieder getroffen, weil Sevi auch in Kamen war. Am Samstag haben die Gs + Anna dann Kudusch auf der Arbeit besucht und wir haben uns mal angeschaut, was der olle BuFdi den ganzen Tag so macht. Anschließend sind wir noch zu Joschi gefahren, da war mal wieder Dachbodenparty und es war wie immer Nährboden für einige lustige Randgeschichten. Zum Beispiel die Odyssee des Kudusch, der sich nicht in Heeren auskennt. Als wir nämlich gerade angekommen waren, baten Flo und Flo Kudusch, ob er sie nach Hause bringen könne. Er das natürlich direkt gemacht, der Rest von uns ging schon mal zu Joschi rein. Nach einer Stunde haben wir uns dann langsam gefragt, wo Kudusch bleibt, aber der Junge ist ja alt genug. Als uns dann einfiel, dass sein iPhone Akku so gut wie leer war und er außerdem wieder einmal mit akuter Spritknappheit zu kämpfen hatte, entwickelten sich dann die verrücktesten Theorien, wo Kudusch verendet sei und wie weit er laufen müsse, weil er weder ein Taxi rufen kann, noch zu Joschi navigieren kann.
Als wir uns gerade anzogen, um zu der letzten GPS Position seines iPhones zu laufen, kam er nach 1 ¾ Stunden bei Joschi durch die Tür spaziert. Er hatte sich wirklich in Heeren verirrt und war so aufgeschmissen, dass er sich eine Karte der bereits abgefahrenen Straßen gezeichnet hat. Immerhin ist er damit am Ende doch angekommen. :D
Und jetzt gerade sitze ich nach einem ruhigen Tag mit der Familie mit Miro im Zug nach Köln, blogge, während er Sons auf Anarchy guckt. Das war wieder einmal ein sehr nettes Wochenende und ich freue mich jetzt schon, morgen um 8:00 Uhr in der Mechanikvorlesung zu hören, was die anderen angehenden Ingenieure wieder erlebt haben.
Aber um noch mal auf den Titel dieses Eintrags zu kommen, gibt es jetzt das Wort zum Sonntag:
Man wird ja doch älter. Rapide. So kommt mir das im Moment vor. Nicht, weil ich glaube, die Zeit verginge so schnell, sondern weil ich glaube, im Zuge der neu erworbenen Unabhängigkeit eine enorme Persönlichkeitsentwicklung zu durchleben. Zeit macht ja weise. Und dieses weise fließt jeden Tag durch mich durch und mit der Zeit setzt sich immer wieder was ab.
Ich würde gerne von damals sprechen, wenn ich die Zeit des Abiturs bzw. des Auszugs meine, aber dafür ist es nüchtern betrachtet noch nicht lange genug her. Ich mach es trotzdem. Damals, als ich ausgezogen bin, bin ich alleine in die Welt gezogen, was ja so gar nicht mein Stil ist. Neue Stadt, keinen bekannten Menschen, sehr spontan gewählte Uni, WG zur Zwischenmiete und Motivation Fehler zu machen. Davon eigentlich am meisten.
Aber was soll ich sagen, soviel ist gar nicht schief gelaufen. Wenn man ehrlich ist eigentlich überhaupt nichts. Das soll jetzt nicht nur zeigen, wie geil ich das wieder hinbekommen habe - vielleicht ein bisschen - aber im Grunde geht es mir darum zu erzählen, dass ich viel über das Leben gelernt habe, und dass ich glaube, dass es Vielen, wenn nicht Allen so geht.
Man landet in neuen, ungewohnten Situationen und passt sich irgendwie an. Und dann merkt man, dass es gar nicht so schlimm war. Man bekommt das schon irgendwie hin und evtl. macht es sogar Spaß. Bei mir war es beispielsweise der Umstand, dieses Mal wirklich auf mich alleine gestellt zu sein, der mir zeigte, dass ich auch alleine ganz zufrieden sein kann und nicht immer Menschen um mich brauche, wie ich es noch bis vor Kurzem glaubte. Alleine geht nämlich Vieles auch besser, vor allem flexibler.
Und am Ende hatten die Alten doch Recht, wenn sie sagten, dass man mit 17 noch nicht viel über sich selbst wisse. Ich lerne momentan unglaublich viel über mich, aber auch darüber, was ich will, brauche und habe.
Zwischenergebnis:
Ich bin sehr glücklich und unglaublich zufrieden. :)
Studium läuft natürlich auch immer so ein bisschen neben her. Bisschen Folgen komplexer Zahlen, Wahrscheinlichkeitskoeffizienten und Statik starrer Fachwerke. Alles ganz nett, aber das wahre Leben ist das ja alles nicht. Am Wochenende habe ich mich trotzdem in meinem Zimmer verkrochen und habe Mathe gelernt, den gesamten Samstag und den gesamten Sonntag. Es ging mir nämlich echt auf die Nerven, dass ich in den Matheveranstaltungen nichts verstanden habe.
Und seit dem bin ich ziemlich kompetent unterwegs! Habe sogar schon Hilfestellungen bei Online Tests gegeben und einigen Leuten Probleme erklärt. Fast, als wär ich gut in Mathe. Die Quintessenz der Geschichte ist, dass Studium doch gar nicht so fürchterlich schwierig ist, wenn man sich ein bisschen zusammen reißt. Meine Folgerung daraus kann man sich ja denken, aber ich versuche sie zu unterdrücken und weiter zu lernen, auch wenn das Studium ein bisschen an Bedrohlichkeit verloren hat.
Eine immer wieder nette Angelegenheit ist das Abendessen in Aachen, weil ich fast jeden Abend mit Miro, Michael und Laura zusammen esse. Das hat zum einen den Vorteil, in einer netten Runde essen zu können, was ja nach wie vor schöner ist, als alleine zu essen, und zum Anderen den Vorteil, dass jeder viel seltener kochen muss und das Essen gleichzeitig viel besser ist, weil sich jeder Mühe gibt, um sich nicht vor den Anderen zu blamieren.
Letzte Woche haben Miro und ich uns dann endlich die Industriehalle angeguckt, in der wir unsere WG evtl. eröffnen wollen. Wirklich eine coole Location! Ein Riesenkomplex mit ganz verschiedenen, industriellen Fertigungsstätten unterschiedlicher Unternehmen, aber auch einigen Büros und ganz wenigen Ateliers von Künstlern bzw. privaten Wohnungen.
Ich will nicht zu viel verraten, aber wenn wir das wirklich machen sollten und da ein bisschen Arbeit reinstecken, dann wird das wirklich eine geile Wohnung! Vorher müssen wir aber noch ein paar Sachen ausrechnen, kalkulieren und mit dem Gewissen bzw. der Vernunft durchsprechen, ist eben nicht einfach so gemietet, sondern mit ein bisschen Aufwand verbunden, bis wir da wirklich wohnen können. Miro zieht bis dahin wahrscheinlich noch einen Monat in die Bude von Michael, aber grundsätzlich gehen wir das nach wie vor ganz in Ruhe an. :)
Und vergangenes Wochenende haben wir uns dann noch alle wieder getroffen, weil Sevi auch in Kamen war. Am Samstag haben die Gs + Anna dann Kudusch auf der Arbeit besucht und wir haben uns mal angeschaut, was der olle BuFdi den ganzen Tag so macht. Anschließend sind wir noch zu Joschi gefahren, da war mal wieder Dachbodenparty und es war wie immer Nährboden für einige lustige Randgeschichten. Zum Beispiel die Odyssee des Kudusch, der sich nicht in Heeren auskennt. Als wir nämlich gerade angekommen waren, baten Flo und Flo Kudusch, ob er sie nach Hause bringen könne. Er das natürlich direkt gemacht, der Rest von uns ging schon mal zu Joschi rein. Nach einer Stunde haben wir uns dann langsam gefragt, wo Kudusch bleibt, aber der Junge ist ja alt genug. Als uns dann einfiel, dass sein iPhone Akku so gut wie leer war und er außerdem wieder einmal mit akuter Spritknappheit zu kämpfen hatte, entwickelten sich dann die verrücktesten Theorien, wo Kudusch verendet sei und wie weit er laufen müsse, weil er weder ein Taxi rufen kann, noch zu Joschi navigieren kann.
Als wir uns gerade anzogen, um zu der letzten GPS Position seines iPhones zu laufen, kam er nach 1 ¾ Stunden bei Joschi durch die Tür spaziert. Er hatte sich wirklich in Heeren verirrt und war so aufgeschmissen, dass er sich eine Karte der bereits abgefahrenen Straßen gezeichnet hat. Immerhin ist er damit am Ende doch angekommen. :D
Und jetzt gerade sitze ich nach einem ruhigen Tag mit der Familie mit Miro im Zug nach Köln, blogge, während er Sons auf Anarchy guckt. Das war wieder einmal ein sehr nettes Wochenende und ich freue mich jetzt schon, morgen um 8:00 Uhr in der Mechanikvorlesung zu hören, was die anderen angehenden Ingenieure wieder erlebt haben.
Aber um noch mal auf den Titel dieses Eintrags zu kommen, gibt es jetzt das Wort zum Sonntag:
Man wird ja doch älter. Rapide. So kommt mir das im Moment vor. Nicht, weil ich glaube, die Zeit verginge so schnell, sondern weil ich glaube, im Zuge der neu erworbenen Unabhängigkeit eine enorme Persönlichkeitsentwicklung zu durchleben. Zeit macht ja weise. Und dieses weise fließt jeden Tag durch mich durch und mit der Zeit setzt sich immer wieder was ab.
Ich würde gerne von damals sprechen, wenn ich die Zeit des Abiturs bzw. des Auszugs meine, aber dafür ist es nüchtern betrachtet noch nicht lange genug her. Ich mach es trotzdem. Damals, als ich ausgezogen bin, bin ich alleine in die Welt gezogen, was ja so gar nicht mein Stil ist. Neue Stadt, keinen bekannten Menschen, sehr spontan gewählte Uni, WG zur Zwischenmiete und Motivation Fehler zu machen. Davon eigentlich am meisten.
Aber was soll ich sagen, soviel ist gar nicht schief gelaufen. Wenn man ehrlich ist eigentlich überhaupt nichts. Das soll jetzt nicht nur zeigen, wie geil ich das wieder hinbekommen habe - vielleicht ein bisschen - aber im Grunde geht es mir darum zu erzählen, dass ich viel über das Leben gelernt habe, und dass ich glaube, dass es Vielen, wenn nicht Allen so geht.
Man landet in neuen, ungewohnten Situationen und passt sich irgendwie an. Und dann merkt man, dass es gar nicht so schlimm war. Man bekommt das schon irgendwie hin und evtl. macht es sogar Spaß. Bei mir war es beispielsweise der Umstand, dieses Mal wirklich auf mich alleine gestellt zu sein, der mir zeigte, dass ich auch alleine ganz zufrieden sein kann und nicht immer Menschen um mich brauche, wie ich es noch bis vor Kurzem glaubte. Alleine geht nämlich Vieles auch besser, vor allem flexibler.
Und am Ende hatten die Alten doch Recht, wenn sie sagten, dass man mit 17 noch nicht viel über sich selbst wisse. Ich lerne momentan unglaublich viel über mich, aber auch darüber, was ich will, brauche und habe.
Zwischenergebnis:
Ich bin sehr glücklich und unglaublich zufrieden. :)
Studentenleben revisited
Tags: Studentenleben, Zugfahrt, Freunde besuchen, Hach, Physik, Rechnen, Bochum, Herbst
Das Ganze ist hier ja längst nicht mehr täglich. Ich breche jetzt aber die Stille mal mit einigen Zeilen über die letzte Zeit :)
Mir wurde es so häufig gesagt und ich hab auch nie wirklich daran gezweifelt, aber wenn man schließlich studiert, wenn's richtig losgegangen ist, ist es doch ganz anders und viel intensiver als man es sich vorgestellt hat: Mit einem Physikstudium hat man wirklich ordentlich zu tun. Also: Wirklich.
Die letzten zwei Wochen sahen ungefähr so aus, dass die Zeit zwischen den Vorlesungen und Übungsgruppen einfach komplett mit Zettel rechnen aufgefüllt wurde. Frühstücken, Vorlesung, Mittagspause, Zettel rechnen, Übungsgruppe, rechnen, kochen, rechnen, schlafen. Als ich mich am Ende der Woche gefragt habe, was ich denn eigentlich gemacht habe, ist mir nichts außer "Rechnen" eingefallen. Selbst das vorletzte Wochenende habe ich überwiegend mit Rechnen verbracht…
Warum ist das so und wie finde ich das?
Es ist so, weil ich vier Mal die Woche einen Übungszettel abgeben muss; es heißt also immer "Nach der Abgabe ist vor der nächsten Abgabe" und so hat man konstant was zu tun. Und warum so viel? Na ja, während wir in der Vorlesung gerne mal mit den Begriffen "offensichtlich" und "trivial" beschmissen werden, sollen wir dann auf den Zetteln die wunderbarsten Sachen beweisen, zeigen, untersuchen... Und da sitzt man schon mal 'ne Weile dran.
Versteht mich nicht falsch, das Rechnen finde ich nicht schlimm. Es macht mir sogar extrem viel Spaß auf die Lösungen zu kommen. Und jede Woche korrigierte Ergebnisse zu erhalten und es von den Tutoren erklärt zu bekommen ist lehrreich und interessant.
Frustrierend ist allerdings, wenn man nicht auf die Lösung kommt, nicht mal einen Ansatz hat oder nicht mehr weiter kommt… und dann dazu der Druck, es abgeben zu müssen.
Angehäufte Frustration – zum Beispiel nachdem man zweieinhalb Stunden an einer Aufgabe gesessen hat, hin und her gerechnet hat, gedacht hat, dass man gleich die Lösung habe, und am Ende merkt, wie man die ganze Zeit nur im Kreis gerannt ist und die Lösung nichts taugt – ist dann besonders bitter.
Aber was wäre das Studium, wenn man nicht auch mal etwas höheren Anforderungen ausgesetzt wäre?
Das Physikstudium hat auch andere Seiten: Wenn der Prof in der Experimentalphysik zum Beispiel ein Tischtuch unter einem gefüllten Maß Bier wegzieht, um Trägheit zu illustrieren, und dann das Maß durch die Reihen gibt. Oder unser Hipster-Theoretische-Physik-Prof, mit seinen bunten Hemden und seiner leicht verwirrten Art. Bei den beiden Vorlesungen ist immer eine herrliche Stimmung, das macht richtig gute Laune.
Sich dann in der Lerngruppe zusammen an die Aufgaben zu setzen, gemeinsam Lösungen zu suchen und zu finden zeigt einem nicht nur, dass es im Team doch echt besser geht, sondern auch, dass man nicht der Einzige ist, der jetzt ungewohnt viel Zeit mit Rechnen verbringt.
Und nicht zuletzt, dass man jeden Tag was lernt. Auch wenn es manchmal nur die Integration eines Ausdrucks oder die Vertiefung des Schulwissens ist: Ich freue mich da irgendwie über jeden Schritt :)
Noch ein paar aktuelle Sachen:
Samstag auf Sonntag war Einweihungsparty bei Steffenin Bochum tief im Westen. Ich bin mit dem ferienanfgangsentsprechend gut gefüllten IC am sonnenbeschienenen Rhein vorbeigefahren, habe gelesen, Musik gehört und hart gechillt :)
Bei Steffen löste ich dann durch mein Klingeln ein "Borussia Dortmund - hunderttausend Freunde, ein Verein..." aus, das durch den Hausflur schallte. Herrliche Begrüßung!
Und so waren wir wieder beisammen – diesmal nach drei Wochen Pause. Schön :)
Gekocht, Bier getrunken, Musik gehört, geredet und gelacht; und danach ab ins Bermudadreieck. Und natürlich ein Besuch bei der besten Currywurstbude Bochums, die wir erst nach einigen Portionen CPM bzw. Pommes verlassen haben. Suppagut :D
Das Wochenende endete mit einer ruhigen Zugfahrt zurück nach Heidelberg – und Zugfahren genieße ich ja so sehr. Die könnte gar nicht lang genug sein :)
Montag gab's trotz Brückentag einiges zu tun. Und war sehr geprägt von einer ganz bestimmten Frage: "Machen wir die Analysis 1 Vorlesung weiter oder nicht?", ausgelöst von einigen Nachteilen, die uns unser Prof aufgezählt hat. Und zwar so, dass man gar nicht mehr wusste, warum man überhaupt mal Ana hören wollte :D
Ich werde damit aufhören. Es ist zwar schade um den coolen Ana-Prof, bringt mir aber nichts und entlastet mich ungemein: Montagmorgen frei, Mittwochmorgen frei, Freitagmorgen frei, ein Übungszettel weniger… das lässt ja fast ein "Leben" erreichbar erscheinen^^
Montagabend haben mich Adi und Lara besucht, wir sind durch die Stadt gezogen und ich hab mir am warmen Erpel meinen Zeigefinger verbrannt… aber an Halloween wird man mit einer Verletzung ja eh nicht ernst genommen. Tze.
Den Vormittag haben wir gechillt und dann sind die beiden gegen Mittag auch schon wieder abgehauen. Und so hatte ich schon wieder Besuch :)
Hier ist im Moment auch noch herrliches Wetter: Blauer Himmel, wärmende Sonne und bunte Blätter. Deswegen habe ich mich mit meiner Lerngruppe heute auch nach draußen gesetzt und wir haben gerechnet bis die Sonne nicht mehr auf unsere Biergarnitur schien.
Und bis ein Gedanke aufkam: Wann haben wir das letzte Mal Pizza gegessen? Bei mir war's jedenfalls schon eine ganze Weile her und so sind wir zum Italiener gegangen, haben uns mit Pizza den Magen vollgehauen und lange lange "Die Schere ist auf. Die Schere ist zu." gespielt – gute Sache und 'ne lustige Runde! :)
Als ich nach Hause kam, rechnete ich eigentlich damit, dass der Abend damit beendet sei. Nichts da.
Nach Konsultation meiner Eltern (FaceTime ftw!) habe ich meinen Finger dann doch noch ins Krankenhaus gebracht. Jetzt habe ich einen ET-Finger und kann kaum Tippen, aber hey^^
…und so wird alles gut: Die Übungszettel bis Donnerstag sind fertig, ich kann morgen ausschlafen und freue mich auf die Vorlesung, mein Finger ist verarztet, es war ein schönes (quasi verlängertes) Wochenende und es steht endlich wieder ein Blog hier drin :)
Eine schöne Woche wünsche ich euch :)
PS: Wer mich besuchen will, setze sich auf der Zugfahrt auf die linke Seite. Ernsthaft! :)
Mir wurde es so häufig gesagt und ich hab auch nie wirklich daran gezweifelt, aber wenn man schließlich studiert, wenn's richtig losgegangen ist, ist es doch ganz anders und viel intensiver als man es sich vorgestellt hat: Mit einem Physikstudium hat man wirklich ordentlich zu tun. Also: Wirklich.
Die letzten zwei Wochen sahen ungefähr so aus, dass die Zeit zwischen den Vorlesungen und Übungsgruppen einfach komplett mit Zettel rechnen aufgefüllt wurde. Frühstücken, Vorlesung, Mittagspause, Zettel rechnen, Übungsgruppe, rechnen, kochen, rechnen, schlafen. Als ich mich am Ende der Woche gefragt habe, was ich denn eigentlich gemacht habe, ist mir nichts außer "Rechnen" eingefallen. Selbst das vorletzte Wochenende habe ich überwiegend mit Rechnen verbracht…
Warum ist das so und wie finde ich das?
Es ist so, weil ich vier Mal die Woche einen Übungszettel abgeben muss; es heißt also immer "Nach der Abgabe ist vor der nächsten Abgabe" und so hat man konstant was zu tun. Und warum so viel? Na ja, während wir in der Vorlesung gerne mal mit den Begriffen "offensichtlich" und "trivial" beschmissen werden, sollen wir dann auf den Zetteln die wunderbarsten Sachen beweisen, zeigen, untersuchen... Und da sitzt man schon mal 'ne Weile dran.
Versteht mich nicht falsch, das Rechnen finde ich nicht schlimm. Es macht mir sogar extrem viel Spaß auf die Lösungen zu kommen. Und jede Woche korrigierte Ergebnisse zu erhalten und es von den Tutoren erklärt zu bekommen ist lehrreich und interessant.
Frustrierend ist allerdings, wenn man nicht auf die Lösung kommt, nicht mal einen Ansatz hat oder nicht mehr weiter kommt… und dann dazu der Druck, es abgeben zu müssen.
Angehäufte Frustration – zum Beispiel nachdem man zweieinhalb Stunden an einer Aufgabe gesessen hat, hin und her gerechnet hat, gedacht hat, dass man gleich die Lösung habe, und am Ende merkt, wie man die ganze Zeit nur im Kreis gerannt ist und die Lösung nichts taugt – ist dann besonders bitter.
Aber was wäre das Studium, wenn man nicht auch mal etwas höheren Anforderungen ausgesetzt wäre?
Das Physikstudium hat auch andere Seiten: Wenn der Prof in der Experimentalphysik zum Beispiel ein Tischtuch unter einem gefüllten Maß Bier wegzieht, um Trägheit zu illustrieren, und dann das Maß durch die Reihen gibt. Oder unser Hipster-Theoretische-Physik-Prof, mit seinen bunten Hemden und seiner leicht verwirrten Art. Bei den beiden Vorlesungen ist immer eine herrliche Stimmung, das macht richtig gute Laune.
Sich dann in der Lerngruppe zusammen an die Aufgaben zu setzen, gemeinsam Lösungen zu suchen und zu finden zeigt einem nicht nur, dass es im Team doch echt besser geht, sondern auch, dass man nicht der Einzige ist, der jetzt ungewohnt viel Zeit mit Rechnen verbringt.
Und nicht zuletzt, dass man jeden Tag was lernt. Auch wenn es manchmal nur die Integration eines Ausdrucks oder die Vertiefung des Schulwissens ist: Ich freue mich da irgendwie über jeden Schritt :)
Noch ein paar aktuelle Sachen:
Samstag auf Sonntag war Einweihungsparty bei Steffen
Bei Steffen löste ich dann durch mein Klingeln ein "Borussia Dortmund - hunderttausend Freunde, ein Verein..." aus, das durch den Hausflur schallte. Herrliche Begrüßung!
Und so waren wir wieder beisammen – diesmal nach drei Wochen Pause. Schön :)
Gekocht, Bier getrunken, Musik gehört, geredet und gelacht; und danach ab ins Bermudadreieck. Und natürlich ein Besuch bei der besten Currywurstbude Bochums, die wir erst nach einigen Portionen CPM bzw. Pommes verlassen haben. Suppagut :D
Das Wochenende endete mit einer ruhigen Zugfahrt zurück nach Heidelberg – und Zugfahren genieße ich ja so sehr. Die könnte gar nicht lang genug sein :)
Montag gab's trotz Brückentag einiges zu tun. Und war sehr geprägt von einer ganz bestimmten Frage: "Machen wir die Analysis 1 Vorlesung weiter oder nicht?", ausgelöst von einigen Nachteilen, die uns unser Prof aufgezählt hat. Und zwar so, dass man gar nicht mehr wusste, warum man überhaupt mal Ana hören wollte :D
Ich werde damit aufhören. Es ist zwar schade um den coolen Ana-Prof, bringt mir aber nichts und entlastet mich ungemein: Montagmorgen frei, Mittwochmorgen frei, Freitagmorgen frei, ein Übungszettel weniger… das lässt ja fast ein "Leben" erreichbar erscheinen^^
Montagabend haben mich Adi und Lara besucht, wir sind durch die Stadt gezogen und ich hab mir am warmen Erpel meinen Zeigefinger verbrannt… aber an Halloween wird man mit einer Verletzung ja eh nicht ernst genommen. Tze.
Den Vormittag haben wir gechillt und dann sind die beiden gegen Mittag auch schon wieder abgehauen. Und so hatte ich schon wieder Besuch :)
Hier ist im Moment auch noch herrliches Wetter: Blauer Himmel, wärmende Sonne und bunte Blätter. Deswegen habe ich mich mit meiner Lerngruppe heute auch nach draußen gesetzt und wir haben gerechnet bis die Sonne nicht mehr auf unsere Biergarnitur schien.
Und bis ein Gedanke aufkam: Wann haben wir das letzte Mal Pizza gegessen? Bei mir war's jedenfalls schon eine ganze Weile her und so sind wir zum Italiener gegangen, haben uns mit Pizza den Magen vollgehauen und lange lange "Die Schere ist auf. Die Schere ist zu." gespielt – gute Sache und 'ne lustige Runde! :)
Als ich nach Hause kam, rechnete ich eigentlich damit, dass der Abend damit beendet sei. Nichts da.
Nach Konsultation meiner Eltern (FaceTime ftw!) habe ich meinen Finger dann doch noch ins Krankenhaus gebracht. Jetzt habe ich einen ET-Finger und kann kaum Tippen, aber hey^^
…und so wird alles gut: Die Übungszettel bis Donnerstag sind fertig, ich kann morgen ausschlafen und freue mich auf die Vorlesung, mein Finger ist verarztet, es war ein schönes (quasi verlängertes) Wochenende und es steht endlich wieder ein Blog hier drin :)
Eine schöne Woche wünsche ich euch :)
PS: Wer mich besuchen will, setze sich auf der Zugfahrt auf die linke Seite. Ernsthaft! :)
Bienvenue à Bruxelles
Tags: Studentenleben, Freiheit, Reise, Spontanität
Jop, gestern war ich spontan in Brüssel. Mit Laura. :) Freitagabend. Ich so: "Lass ma nach Brüssel fahren." Sie so: "Jo. Geil."
Also google angeschmissen und geschaut, was man denn in Brüssel so macht. Schließlich wusste ich nur, dass das in Belgien ist, also wahrscheinlich nicht so besonders weit weg, und dass die da irgendwie EU-mäßig ganz flott unterwegs sind.
Und siehe da, Brüssel hat eine Menge zu bieten: Sehr viel Altstadt, aber genau so viel moderne Architektur. Dazu kommen noch Sachen wie das Atomium, ein Überbleibsel der Weltausstellung von 1958 oder der Arc de Triomphe. (Jop, ich weiß, der steht eigentlich in Paris, aber die haben auch einen.)
Wer es ganz genau wissen möchte, kann sich hier unsere ungefähre Route angucken.
Naja, jedenfalls sind wir dann morgens um 9:00 Uhr los gefahren und waren nach ziemlich genau 90 minütiger Fahrt in Brüssel City. Dummerweise nur mit GoogleMaps Ausdrucken bewaffnet, da keiner von uns einen Reiseführer oder gar einen Stadtplan hatte.
Und dann sprachen die da auf einmal auch noch alle französisch. Aber für mich alten Multi-Kulti-Weltenbürger natürlich pas de Probleme. Ich also all mein B2 Wissen zusammengekramt und einen Stadtplan besorgt. Und ab da bekam das Ganze dann auch ein bisschen Struktur.
Wir haben uns so ziemlich alles angeguckt, was es anzugucken gibt. Da gabs einen Königspalast, Galerien, EU Gebäude, Triumphbögen, natürlich den Justizpalast und bla bla bla. Tourikram ohne Ende jedenfalls. Alles schöne Gebäude, keine Frage, aber damit reißt man ja noch keine Salami vom Teller.
Und meine Onlinereiseführer hatten mir von verschiedenen Vierteln und ihren Besonderheiten berichtet, also sind wir einfach mal ein bisschen querfeldein durch die Stadt gelaufen und haben wirklich nur schöne Ecken, urige Läden und stilvolle Cafés gefunden.
Bezeichnend und sehr charakteristisch fand ich auch die vielen Graffitis, mit denen die weniger schönen Ecken der Stadt in echte StreetArt Kunstwerke verwandelt wurden. Oder den Skatepark fünf Meter neben der Kirche! Alles umringt von originalen Jugendstilbauten, da Brüssel bombentechnisch immer sehr gut weg gekommen ist und daher fast nichts zerstört wurde!
Es waren einfach alle Gebäude alt. Nicht so wie normalerweise, wenn man mal hier und da noch einen alten Giebel oder sowas findet. Fast die gesamte Innenstadt besteht aus schönen, alten, meist aufwendig restaurierten Gebäuden.
Und wenn man schon mal in Brüssel ist, muss man auch die Weltbesten Fritten von der sehr unscheinbaren und genau so abgelegenen Bude "Maison Antoine" probieren!
Aber was mich wirklich begeistert hat, war die Mischung aus modernem Leben und alter Kulisse. Denn zwischen all diesen unzähligen, atemberaubenden Gebäuden gibt es jede Menge Parks, Plätze oder Fußgängerzonen auf denen überwiegend interessante, junge und stylische Menschen rumlaufen. Da sind zum einen die telefonierenden, Anzug tragenden Diplomaten mit Aktenkoffer, dann die flanierenden älteren Ehepaare, die sich die Schaufenster angucken und direkt daneben eine Gruppe lustig zusammensitzender Jugendlicher, die alle aussehen, als hätten sie Großes vor. Im Internet steht oft, Brüssel sei die Hauptstadt Europas und Ähnliches.
Das schien mir im Vorfeld immer etwas zu hoch gegriffen zu sein aber ich kann diesen Eindruck auch nur bestätigen. Es herrscht einfach ein Gefühl von Weltoffenheit, Freude am Leben und Motivation zu Großem in dieser Stadt.
Wer die Welt erobern will, hat in Brüssel einen guten Startpunkt gefunden!
Auf jeden Fall eine Reise wert, diese schöne Stadt!
Heute ging es dann, genau wie den Rest der Woche, mehr so um Ungleichungen, komplexe Zahlen und Varianzfortpflanzung. Und locker lässig 100% im wöchentlichen Online-Mathe-Test. :D Wenn ihr was über das Studentenleben in Aachen hören wollt, empfehle ich euch diesen Beitrag von Miro. Dem würde ich mich ergänzungslos anschließen. :)
In diesem Sinne,
reingehauen!
Also google angeschmissen und geschaut, was man denn in Brüssel so macht. Schließlich wusste ich nur, dass das in Belgien ist, also wahrscheinlich nicht so besonders weit weg, und dass die da irgendwie EU-mäßig ganz flott unterwegs sind.
Und siehe da, Brüssel hat eine Menge zu bieten: Sehr viel Altstadt, aber genau so viel moderne Architektur. Dazu kommen noch Sachen wie das Atomium, ein Überbleibsel der Weltausstellung von 1958 oder der Arc de Triomphe. (Jop, ich weiß, der steht eigentlich in Paris, aber die haben auch einen.)
Wer es ganz genau wissen möchte, kann sich hier unsere ungefähre Route angucken.
Naja, jedenfalls sind wir dann morgens um 9:00 Uhr los gefahren und waren nach ziemlich genau 90 minütiger Fahrt in Brüssel City. Dummerweise nur mit GoogleMaps Ausdrucken bewaffnet, da keiner von uns einen Reiseführer oder gar einen Stadtplan hatte.
Und dann sprachen die da auf einmal auch noch alle französisch. Aber für mich alten Multi-Kulti-Weltenbürger natürlich pas de Probleme. Ich also all mein B2 Wissen zusammengekramt und einen Stadtplan besorgt. Und ab da bekam das Ganze dann auch ein bisschen Struktur.
Wir haben uns so ziemlich alles angeguckt, was es anzugucken gibt. Da gabs einen Königspalast, Galerien, EU Gebäude, Triumphbögen, natürlich den Justizpalast und bla bla bla. Tourikram ohne Ende jedenfalls. Alles schöne Gebäude, keine Frage, aber damit reißt man ja noch keine Salami vom Teller.
Und meine Onlinereiseführer hatten mir von verschiedenen Vierteln und ihren Besonderheiten berichtet, also sind wir einfach mal ein bisschen querfeldein durch die Stadt gelaufen und haben wirklich nur schöne Ecken, urige Läden und stilvolle Cafés gefunden.
Bezeichnend und sehr charakteristisch fand ich auch die vielen Graffitis, mit denen die weniger schönen Ecken der Stadt in echte StreetArt Kunstwerke verwandelt wurden. Oder den Skatepark fünf Meter neben der Kirche! Alles umringt von originalen Jugendstilbauten, da Brüssel bombentechnisch immer sehr gut weg gekommen ist und daher fast nichts zerstört wurde!
Es waren einfach alle Gebäude alt. Nicht so wie normalerweise, wenn man mal hier und da noch einen alten Giebel oder sowas findet. Fast die gesamte Innenstadt besteht aus schönen, alten, meist aufwendig restaurierten Gebäuden.
Und wenn man schon mal in Brüssel ist, muss man auch die Weltbesten Fritten von der sehr unscheinbaren und genau so abgelegenen Bude "Maison Antoine" probieren!
Aber was mich wirklich begeistert hat, war die Mischung aus modernem Leben und alter Kulisse. Denn zwischen all diesen unzähligen, atemberaubenden Gebäuden gibt es jede Menge Parks, Plätze oder Fußgängerzonen auf denen überwiegend interessante, junge und stylische Menschen rumlaufen. Da sind zum einen die telefonierenden, Anzug tragenden Diplomaten mit Aktenkoffer, dann die flanierenden älteren Ehepaare, die sich die Schaufenster angucken und direkt daneben eine Gruppe lustig zusammensitzender Jugendlicher, die alle aussehen, als hätten sie Großes vor. Im Internet steht oft, Brüssel sei die Hauptstadt Europas und Ähnliches.
Das schien mir im Vorfeld immer etwas zu hoch gegriffen zu sein aber ich kann diesen Eindruck auch nur bestätigen. Es herrscht einfach ein Gefühl von Weltoffenheit, Freude am Leben und Motivation zu Großem in dieser Stadt.
Wer die Welt erobern will, hat in Brüssel einen guten Startpunkt gefunden!
Auf jeden Fall eine Reise wert, diese schöne Stadt!
Heute ging es dann, genau wie den Rest der Woche, mehr so um Ungleichungen, komplexe Zahlen und Varianzfortpflanzung. Und locker lässig 100% im wöchentlichen Online-Mathe-Test. :D Wenn ihr was über das Studentenleben in Aachen hören wollt, empfehle ich euch diesen Beitrag von Miro. Dem würde ich mich ergänzungslos anschließen. :)
In diesem Sinne,
reingehauen!
Von Wein, dem Dom und singenden Bergleuten.
Tags: Zugfahrt, Studentenleben, High life, Bier, Aachen, WG-Leben
Sonntagabend haben Lennart und ich den Studienanfang gebührend zelebriert, Abends um viertel nach neun trafen wir uns in Unna am Bahnhof. Kurzer Wochenendsabgleich und schon ging es los in Richtung Köln.
Stilecht gab es eine Flasche Wein und Chips mit Meersalz-Pfeffer Geschmack, die passenden Gläser hatte Kudusch im Laufe des Tages vorbeigebracht. Nachwehen des Abiballs.
Alles in allem mehr als eine entspannte Fahrt, das ganze getoppt hat dann aber unser spontaner Besuch beim Kölner Dom. Bei leichtem Regen verschwand die Domspitze in den Wolken. Es ist ja immer wieder mehr als eindrucksvoll vor dem Dom zu stehen und einfach nur nach oben zu schauen, wenn der Dom dann auch noch angestrahlt wird und die Spitze in den Wolken verschwindet bockt das ganze schon herbe :)
Natürlich ging es am nächsten Morgen viel zu früh los, Grundlagen der Mechanik und Maschinenkomponenten 1. 8:15Uhr. Um zehn Uhr habe ich mich dann in die Ringvorlesung gesetzt, die Einführung in das Fach Rohstoffingenieurwesen stand an.
Punkt 14:00Uhr war ich zuhause, kurz mit Anna telefoniert und ab ins Bett.
Wachgeworden, die Küche geputzt, Breaking Bad Staffel Finale und telefoniert mit den Gs.
Abends stand dann das Semstereröffnungsbier mit der Fachschaft, sowie die Siegerehrung der Erstseemesterralley, an. Was soll ich groß sagen, wir haben gewonnen. :) Abgerundet wurde das ganze mit meinem ersten Mitternachtsgeschrei an dem ich rechtmäßig teilgenommen habe. Wenn knapp zweihundert Menschen in einem engen Raum um Punkt zwölf mit einem Korn in der Hand das Steigerlied singen, ist das mehr als gut.
Jetzt sitze ich mal wieder in der Ringvorlesung und lasse mir weiterhin einen Überblick über den Bergbau auf der Welt geben. Wunderbar.
Glückauf.
Stilecht gab es eine Flasche Wein und Chips mit Meersalz-Pfeffer Geschmack, die passenden Gläser hatte Kudusch im Laufe des Tages vorbeigebracht. Nachwehen des Abiballs.
Alles in allem mehr als eine entspannte Fahrt, das ganze getoppt hat dann aber unser spontaner Besuch beim Kölner Dom. Bei leichtem Regen verschwand die Domspitze in den Wolken. Es ist ja immer wieder mehr als eindrucksvoll vor dem Dom zu stehen und einfach nur nach oben zu schauen, wenn der Dom dann auch noch angestrahlt wird und die Spitze in den Wolken verschwindet bockt das ganze schon herbe :)
Natürlich ging es am nächsten Morgen viel zu früh los, Grundlagen der Mechanik und Maschinenkomponenten 1. 8:15Uhr. Um zehn Uhr habe ich mich dann in die Ringvorlesung gesetzt, die Einführung in das Fach Rohstoffingenieurwesen stand an.
Punkt 14:00Uhr war ich zuhause, kurz mit Anna telefoniert und ab ins Bett.
Wachgeworden, die Küche geputzt, Breaking Bad Staffel Finale und telefoniert mit den Gs.
Abends stand dann das Semstereröffnungsbier mit der Fachschaft, sowie die Siegerehrung der Erstseemesterralley, an. Was soll ich groß sagen, wir haben gewonnen. :) Abgerundet wurde das ganze mit meinem ersten Mitternachtsgeschrei an dem ich rechtmäßig teilgenommen habe. Wenn knapp zweihundert Menschen in einem engen Raum um Punkt zwölf mit einem Korn in der Hand das Steigerlied singen, ist das mehr als gut.
Jetzt sitze ich mal wieder in der Ringvorlesung und lasse mir weiterhin einen Überblick über den Bergbau auf der Welt geben. Wunderbar.
Glückauf.
Ich hab schon so oft überlegt...
Tags: Freunde besuchen, Zugfahrt, Studentenleben, Münster, Freunde besuchen, Familienkaffeetrinken
...wie der Rest wohl wohnt
und wer wohin wohl am Besten passt…
CLUESO – GUTE MUSIK
Man kann ja nicht sagen, dass an den Wochenenden in dieser Zeit nichts passiert. Ganz im Gegenteil; bis jetzt war immer was: Vor drei Wochen bin ich umgezogen, vor zwei Wochen war ich in Aachen, letztes Wochenende war hier volles Haus und dieses Wochenende war ich in Kamen und Münster.
Freitag endete der Vorkurs mit einer "Klausur". Die Anführungsstriche sagen's schon: Es ging eher darum, dass die einen Zettel bekamen wo ein Name und eine Matrikelnummer draufstand, als dass es ernsthafte Leistungsüberprüfung wäre.
Das Ende des Vorkurses wurde Freitagabend dann auch prompt gefeiert. Die Fachschaft hat eines der Häuser am Philosophenweg fertig gemacht, Getränke und Essen besorgt und das reichte schon um uns allen eine schöne Party zu bescheren. Es war äußerst amüsant zu sehen, wie die Physiker und Physikerinnen langsam auftauten, es immer voller und heisser wurde und am Ende kaum einer gehen wollte. Geiler Abend :)
Samstagmorgen war umso härter. Aber gut, andere Geschichte^^
Ab in den Zug und Richtung Kamen. Ich wusste gar nicht, dass eine deutsche Landschaft so schön sein kann! Da fährt man eine ganze Zeit am Rhein entlang, an steilen und von Wein bewachsenen Hängen, alle paar Kilometer thront eine alte Burg auf den Kuppen… Musikhörend und aus dem Fenster guckend, ab und zu ein neuentdecktes Buch lesend, hätte ich auch noch Stunden länger Zug fahren können. Gute Sache.
Aber in Kamen erwartete man mich ja auch. Gemütliches Kaffeetrinken mit meiner Mutter und Schwester, daneben der schlafende Kater, leckerer Apfel-Tart von Meryem. Und dann hab ich noch die Gelegenheit genutzt und Klavier gespielt. Gute Sache :)
Aber in mein ehemaliges Zimmer zu gehen war äußerst eigenartig. Ganz kahl, ohne Schreibtisch und Schrank. Die nicht nachgedunkelten Stellen des Parketts verraten, wo sie einst gestanden haben…
Abends bin ich dann in Unna in den Zug, in dem Lennart saß, gestiegen. Kudusch ist in Hamm dazu gestiegen. Ziel: Münster.
Nach einem Abstecher ins Café Montmatre, wo Katta uns mit Wein bedient hat, sind wir zu Wiebke gelaufen; die nächste Anlaufstelle auf der Einweihungspartytour. Dreier-Mädchen-WG, frisch renoviert und eingerichtet, mit Spa und Wandfarben deren Namen noch nicht in meinen Sprachgebrauch übergegangen sind. Hübsch hat sie's, die Wiebke :)
Da waren jedenfalls auch noch Anni, Dörte, Carolin und Nicol, und später auch Katta. Schöne Runde :)
Es gab viel zu erzählen, Kudusch hat die aktuellen Zahlen vorgestellt und danach sind wir noch in die Stadt gegangen und haben Kneipen besucht, deren Namen ich leider wieder vergessen habe. Aber hey^^
Len, Kudusch und ich haben dann noch bei Wiebke gepennt, der Rest hat sich auf den Weg nach Hause gemacht…
Ausgeschlafen und satt ging es heute Mittag dann für alle in unterschiedliche Richtungen. Ich hab mich noch auf eine Bank am Aasee gesetzt und gelesen, bis ich mich dann auf den Weg zum Treffen mit meiner Mitfahrgelegenheit gemacht habe.
Das war eine super Sache: Der Fahrer, ein Münsteraner Medizinstudent, der seine Freundin in Heidelberg besucht, und der Mitfahrer, ein Münsteraner Physikstudent, der jetzt in Heidelberg promoviert, waren beide richtig gut drauf und ich hab mich ein weiteres Mal über den Zufall gewundert.
Der grüne Bulli, mit dem wir gefahren sind, war dem, den wir damals hatten, sehr ähnlich. Die Türen, die Armaturen, das Tuckern des Dieselmotors… Kindheitserinnerungen.
Dazu ein schlaues Buch, die Landschaft, die an einem vorbei rauscht, und die Gelegenheit Gedanken und Gefühle versuchen zu sortieren.
Eine schöne Art zu reisen. Und wieder liegt ein schönes Wochenende hinter mir :)
Und jetzt fall' ich in mein Hochbett; gute Nacht!
und wer wohin wohl am Besten passt…
CLUESO – GUTE MUSIK
Man kann ja nicht sagen, dass an den Wochenenden in dieser Zeit nichts passiert. Ganz im Gegenteil; bis jetzt war immer was: Vor drei Wochen bin ich umgezogen, vor zwei Wochen war ich in Aachen, letztes Wochenende war hier volles Haus und dieses Wochenende war ich in Kamen und Münster.
Freitag endete der Vorkurs mit einer "Klausur". Die Anführungsstriche sagen's schon: Es ging eher darum, dass die einen Zettel bekamen wo ein Name und eine Matrikelnummer draufstand, als dass es ernsthafte Leistungsüberprüfung wäre.
Das Ende des Vorkurses wurde Freitagabend dann auch prompt gefeiert. Die Fachschaft hat eines der Häuser am Philosophenweg fertig gemacht, Getränke und Essen besorgt und das reichte schon um uns allen eine schöne Party zu bescheren. Es war äußerst amüsant zu sehen, wie die Physiker und Physikerinnen langsam auftauten, es immer voller und heisser wurde und am Ende kaum einer gehen wollte. Geiler Abend :)
Samstagmorgen war umso härter. Aber gut, andere Geschichte^^
Ab in den Zug und Richtung Kamen. Ich wusste gar nicht, dass eine deutsche Landschaft so schön sein kann! Da fährt man eine ganze Zeit am Rhein entlang, an steilen und von Wein bewachsenen Hängen, alle paar Kilometer thront eine alte Burg auf den Kuppen… Musikhörend und aus dem Fenster guckend, ab und zu ein neuentdecktes Buch lesend, hätte ich auch noch Stunden länger Zug fahren können. Gute Sache.
Aber in Kamen erwartete man mich ja auch. Gemütliches Kaffeetrinken mit meiner Mutter und Schwester, daneben der schlafende Kater, leckerer Apfel-Tart von Meryem. Und dann hab ich noch die Gelegenheit genutzt und Klavier gespielt. Gute Sache :)
Aber in mein ehemaliges Zimmer zu gehen war äußerst eigenartig. Ganz kahl, ohne Schreibtisch und Schrank. Die nicht nachgedunkelten Stellen des Parketts verraten, wo sie einst gestanden haben…
Abends bin ich dann in Unna in den Zug, in dem Lennart saß, gestiegen. Kudusch ist in Hamm dazu gestiegen. Ziel: Münster.
Nach einem Abstecher ins Café Montmatre, wo Katta uns mit Wein bedient hat, sind wir zu Wiebke gelaufen; die nächste Anlaufstelle auf der Einweihungspartytour. Dreier-Mädchen-WG, frisch renoviert und eingerichtet, mit Spa und Wandfarben deren Namen noch nicht in meinen Sprachgebrauch übergegangen sind. Hübsch hat sie's, die Wiebke :)
Da waren jedenfalls auch noch Anni, Dörte, Carolin und Nicol, und später auch Katta. Schöne Runde :)
Es gab viel zu erzählen, Kudusch hat die aktuellen Zahlen vorgestellt und danach sind wir noch in die Stadt gegangen und haben Kneipen besucht, deren Namen ich leider wieder vergessen habe. Aber hey^^
Len, Kudusch und ich haben dann noch bei Wiebke gepennt, der Rest hat sich auf den Weg nach Hause gemacht…
Ausgeschlafen und satt ging es heute Mittag dann für alle in unterschiedliche Richtungen. Ich hab mich noch auf eine Bank am Aasee gesetzt und gelesen, bis ich mich dann auf den Weg zum Treffen mit meiner Mitfahrgelegenheit gemacht habe.
Das war eine super Sache: Der Fahrer, ein Münsteraner Medizinstudent, der seine Freundin in Heidelberg besucht, und der Mitfahrer, ein Münsteraner Physikstudent, der jetzt in Heidelberg promoviert, waren beide richtig gut drauf und ich hab mich ein weiteres Mal über den Zufall gewundert.
Der grüne Bulli, mit dem wir gefahren sind, war dem, den wir damals hatten, sehr ähnlich. Die Türen, die Armaturen, das Tuckern des Dieselmotors… Kindheitserinnerungen.
Dazu ein schlaues Buch, die Landschaft, die an einem vorbei rauscht, und die Gelegenheit Gedanken und Gefühle versuchen zu sortieren.
Eine schöne Art zu reisen. Und wieder liegt ein schönes Wochenende hinter mir :)
Und jetzt fall' ich in mein Hochbett; gute Nacht!
Wochenrückblick Erstiwoche
Tags: Studentenleben, High life, Bier, Party, Unileben, Aachen, WG-Leben
Bloggedanken zwei
Ich sitze gerade im Zug Richtung Köln, erste Woche an der Uni habe ich nun hinter mir und mein Körper fängt an Entzugserscheinungen zu zeigen, wenn das hier so weiter geht werde ich zum Alkoholiker.
Na ja, mal schauen :)
Die erste Woche war auf jeden Fall schon mal super, angefangen hat alles am Montag als mich meine Eltern samt Lena nach Aachen gebracht haben, jetzt haben die immerhin auch mal meine WG gesehen :)
Am Dienstag ging der ganze Erstiwochenquatsch dann auch schon direkt so richtig los. Zuerst eine Begrüßungsrede vom Rektor, die wirklich interessant und gut gehalten war. Nach dem letzten grottenhaften Vorkurs Prof. war es echt schön zu sehen wie jemand alle Störenfriede die mit Alkohol und Papierfliegern nach Aufmerksamkeit suchten gnadenlos ins Abseits verbannte, aber auch die drögen Zahlen über den Unialltag waren eindrucksvoll. 32000 Studenten, ein riesiger Campus und Verflechtungen bis in den letzten Winkel der Welt. Im Anschluss ging es dann ins Bergbaugebäude, ein wenig Meet and Great, Fachschaftsführung und noch einmal eine kleine Stadtführung mit anschließendem Grillen.
Abends dann noch kurz zum Cake, mit Lennart durch die Stadt treiben und früh ins Bett.
Nach viel zu wenig Schlaf ging es dann morgens um halb sieben mit dem ersten Konterbier wieder los, ein Ausflug in den Tagebau Hambach stand an. Das Loch ist so groß, selbst wenn man drin steht kann man das ganze noch nicht ganz überblicken, geschweige denn so richtig einordnen. Essen auf die RWE Power und wieder nach Hause, ab ins Bett. Abends dann zu Lennart essen, im Anschluss Filmeabend bei mir.
Jeweils eine kleine nette Runde, beim Kochen bei Lennart mit Ulf und Mark gequatscht, da kann man schon verstehen das Lennart sich da wohl fühlt :)
Doch auch am nächsten Tag ging es wieder zu früh raus, die sagenumwobene Stadtralley stand an, eine Stadt im Ausnahmezustand. Doch direkt am Frühstückstisch ging der Spaß schon los, Hauke war wieder da. Nach eigener Aussage auch schon seit Montagabend, etwas das ich noch nicht so ganz glauben will ;) Das hätte ich doch gemerkt :)
Trinkspiele, das Steigerlied auf der Rathaustreppe, Pestwasser am Elisenbrunnen, Tauschspiel á la Hans im Glück, viele weitere Spiele und viel viel Bier gegen und mit den anderen ca. 3200 Erstsemesterstudenten haben den Tag mehr als gut gemacht. Selbst der leichte Regen die ganze Zeit über und das meine Regenjacke noch in Unna liegt haben hier keinen Abbruch gebracht. Zum Ende hin bin ich dann noch zwei Stunden im Fachschaftsraum versackt, habe mich dann da doch noch gegen halb fünf los gerissen, bin ins Bett gefallen und um halb sieben wieder geweckt worden. Lennart und Laura wollten zum Essen kommen, Weißweinsenfsauce und Fischstäbchen. Leider etwas viel Wein, aber es gibt an einem solchen Tag schlimmeres. Dann mit Lennart zum Bergbaugebäude, Treffen mit der Fachschaft. Wolfgang Petry in der fast leergekauften Getränkeabteilung, zehn kleine Jägermeister mit mehr als dreißig Menschen im Fachschaftsraum und zwei Flaschen Wein in Lennarts Kopf führten zu einem wunderbaren Abend. Leichten Beziehungsschluckauf mit Anna, da ich an dem Tag leider auf alles, außer mein Handy geachtet habe, haben den Tag auch nicht mehr versaut. Viel zu spät habe ich dann Lennart überzeugen können auch ins Bett zu gehen, sieben Stunden später stand schon wieder ein Professorentutorium auf dem Programm.
Meet and Greet mit dem Prof. vom Institut Bergbaukunde 1, Institutsführung durch das Technikum des Institutes für Abfallwirtschaft und Recycling(?), Essen in der Mensa, Kaffe und Kuchen mit der aktiven Fachschaft, ein paar Assistenten und den Profs. Abschließend noch einen Vortrag im Institut für den Atomaren Brennstoffkreislauf(?). Alles wieder mehr als nur ein bisschen Interessant und wieder einmal abgerundet durchs Grillen mit der Fachschaft. Dort fließt gerade der Gerstensaft, das Deutschlandspiel wird gemeinsam gesehen und heute Abend gibt es wieder einmal dick Party. EinsLive ist in der Stadt, doch ich bin gleich zuhause, mein Körper muss entgiften. Selbst heute gab es schon wieder die ein oder andere Kanne Bier.
Langsam nähere ich mich Unna, bekomme langsam Hunger und deshalb bleibt dieser Text jetzt wie er ist.
Ich hoffe ihr habt euch nicht gelangweilt beim Lesen, aber ich habe keine Lust jetzt noch einmal drüber zu lesen. Letzten Endes ist das hier mein Tagebuch ;)
Bleibt sauber.
Ich sitze gerade im Zug Richtung Köln, erste Woche an der Uni habe ich nun hinter mir und mein Körper fängt an Entzugserscheinungen zu zeigen, wenn das hier so weiter geht werde ich zum Alkoholiker.
Na ja, mal schauen :)
Die erste Woche war auf jeden Fall schon mal super, angefangen hat alles am Montag als mich meine Eltern samt Lena nach Aachen gebracht haben, jetzt haben die immerhin auch mal meine WG gesehen :)
Am Dienstag ging der ganze Erstiwochenquatsch dann auch schon direkt so richtig los. Zuerst eine Begrüßungsrede vom Rektor, die wirklich interessant und gut gehalten war. Nach dem letzten grottenhaften Vorkurs Prof. war es echt schön zu sehen wie jemand alle Störenfriede die mit Alkohol und Papierfliegern nach Aufmerksamkeit suchten gnadenlos ins Abseits verbannte, aber auch die drögen Zahlen über den Unialltag waren eindrucksvoll. 32000 Studenten, ein riesiger Campus und Verflechtungen bis in den letzten Winkel der Welt. Im Anschluss ging es dann ins Bergbaugebäude, ein wenig Meet and Great, Fachschaftsführung und noch einmal eine kleine Stadtführung mit anschließendem Grillen.
Abends dann noch kurz zum Cake, mit Lennart durch die Stadt treiben und früh ins Bett.
Nach viel zu wenig Schlaf ging es dann morgens um halb sieben mit dem ersten Konterbier wieder los, ein Ausflug in den Tagebau Hambach stand an. Das Loch ist so groß, selbst wenn man drin steht kann man das ganze noch nicht ganz überblicken, geschweige denn so richtig einordnen. Essen auf die RWE Power und wieder nach Hause, ab ins Bett. Abends dann zu Lennart essen, im Anschluss Filmeabend bei mir.
Jeweils eine kleine nette Runde, beim Kochen bei Lennart mit Ulf und Mark gequatscht, da kann man schon verstehen das Lennart sich da wohl fühlt :)
Doch auch am nächsten Tag ging es wieder zu früh raus, die sagenumwobene Stadtralley stand an, eine Stadt im Ausnahmezustand. Doch direkt am Frühstückstisch ging der Spaß schon los, Hauke war wieder da. Nach eigener Aussage auch schon seit Montagabend, etwas das ich noch nicht so ganz glauben will ;) Das hätte ich doch gemerkt :)
Trinkspiele, das Steigerlied auf der Rathaustreppe, Pestwasser am Elisenbrunnen, Tauschspiel á la Hans im Glück, viele weitere Spiele und viel viel Bier gegen und mit den anderen ca. 3200 Erstsemesterstudenten haben den Tag mehr als gut gemacht. Selbst der leichte Regen die ganze Zeit über und das meine Regenjacke noch in Unna liegt haben hier keinen Abbruch gebracht. Zum Ende hin bin ich dann noch zwei Stunden im Fachschaftsraum versackt, habe mich dann da doch noch gegen halb fünf los gerissen, bin ins Bett gefallen und um halb sieben wieder geweckt worden. Lennart und Laura wollten zum Essen kommen, Weißweinsenfsauce und Fischstäbchen. Leider etwas viel Wein, aber es gibt an einem solchen Tag schlimmeres. Dann mit Lennart zum Bergbaugebäude, Treffen mit der Fachschaft. Wolfgang Petry in der fast leergekauften Getränkeabteilung, zehn kleine Jägermeister mit mehr als dreißig Menschen im Fachschaftsraum und zwei Flaschen Wein in Lennarts Kopf führten zu einem wunderbaren Abend. Leichten Beziehungsschluckauf mit Anna, da ich an dem Tag leider auf alles, außer mein Handy geachtet habe, haben den Tag auch nicht mehr versaut. Viel zu spät habe ich dann Lennart überzeugen können auch ins Bett zu gehen, sieben Stunden später stand schon wieder ein Professorentutorium auf dem Programm.
Meet and Greet mit dem Prof. vom Institut Bergbaukunde 1, Institutsführung durch das Technikum des Institutes für Abfallwirtschaft und Recycling(?), Essen in der Mensa, Kaffe und Kuchen mit der aktiven Fachschaft, ein paar Assistenten und den Profs. Abschließend noch einen Vortrag im Institut für den Atomaren Brennstoffkreislauf(?). Alles wieder mehr als nur ein bisschen Interessant und wieder einmal abgerundet durchs Grillen mit der Fachschaft. Dort fließt gerade der Gerstensaft, das Deutschlandspiel wird gemeinsam gesehen und heute Abend gibt es wieder einmal dick Party. EinsLive ist in der Stadt, doch ich bin gleich zuhause, mein Körper muss entgiften. Selbst heute gab es schon wieder die ein oder andere Kanne Bier.
Langsam nähere ich mich Unna, bekomme langsam Hunger und deshalb bleibt dieser Text jetzt wie er ist.
Ich hoffe ihr habt euch nicht gelangweilt beim Lesen, aber ich habe keine Lust jetzt noch einmal drüber zu lesen. Letzten Endes ist das hier mein Tagebuch ;)
Bleibt sauber.
Erstiwoche ist Krieg!
Tags: Party, Aachen, Studentenleben, Unileben
Brutalen Krieg, anders kann man das gar nicht nennen!
Das geht schon los, wenn sich wirklich alle Erstis in drei Schichten zur Begrüßung im Audimax einfinden und der ganze Laden einfach nur platzt, weil es so unendlich viele orientierungslose Menschen sind.
Und wenn man dann durch die Stadt läuft, ein Flunkyballturnier neben dem Anderen sieht, überall Studenten mit Bierkästen oder Schlimmerem rumlaufen und man dann um 11:00 Uhr für vier Stunden in der Kneipe versackt rückt das Studium in entspannende Ferne. Aber dafür, dass es offiziell die Begrüßung der Fachschaft heißt, eskalieren die alle ganz schön heftig hier.
Irgendwann gegen 18:30 Uhr hab ich mich dann nach Hause gerettet. Seit heute kann man sich nämlich für Kurse anmelden. Meine drei Sprachkurse habe ich direkt heute morgen um 00:01 Uhr angemeldet, weil die wohl sehr heiß umkämpft sind. Und jetzt gerade noch die Vorlesungen und Übungen hinzugefügt. Jetzt hab ich auch endlich mal einen anständigen Stundenplan.
Planmäßig macht unsere Gruppe ihren Stundenplan nämlich erst Freitag und es kann tatsächlich sein, dass einige Vorlesungen dann schon voll sind. Da muss man sich echt selbst drum kümmern, aber gut, war jetzt auch nicht so dramatisch, wenn man nur dran denkt.
Jedenfalls bin ich hundemüde und hungrig und gleich geht's zur Kneipentour mit anschließender Erstiparty. Der einen von sechs. :D
Diese Woche ist einfach nur Krieg! So anstrengend wird es hoffentlich lange nicht mehr. Jeden Tag morgens Führungen, Stadtrallye und Einweisungen und dann den ganzen Tag Party in der Stadt und den Parks, nur um dann abends nach dem Fachschafts- oder Institutsgrillen auf möglichst viele der tausend Parties zu gehen. Einfach nur Krieg! Aber lustig. :)
Ich hoffe, nächste Woche noch in der Lage zu sein, eine Bilanz dieser Woche zu ziehen, wenn nicht, bin ich glücklich gestorben. :D
Das geht schon los, wenn sich wirklich alle Erstis in drei Schichten zur Begrüßung im Audimax einfinden und der ganze Laden einfach nur platzt, weil es so unendlich viele orientierungslose Menschen sind.
Und wenn man dann durch die Stadt läuft, ein Flunkyballturnier neben dem Anderen sieht, überall Studenten mit Bierkästen oder Schlimmerem rumlaufen und man dann um 11:00 Uhr für vier Stunden in der Kneipe versackt rückt das Studium in entspannende Ferne. Aber dafür, dass es offiziell die Begrüßung der Fachschaft heißt, eskalieren die alle ganz schön heftig hier.
noelschelter
Noël Schelter
Der Tutor ist dicht bis zum Anschlag und hat einen Rucksack voll Dosenbier dabei. :D
Irgendwann gegen 18:30 Uhr hab ich mich dann nach Hause gerettet. Seit heute kann man sich nämlich für Kurse anmelden. Meine drei Sprachkurse habe ich direkt heute morgen um 00:01 Uhr angemeldet, weil die wohl sehr heiß umkämpft sind. Und jetzt gerade noch die Vorlesungen und Übungen hinzugefügt. Jetzt hab ich auch endlich mal einen anständigen Stundenplan.
Planmäßig macht unsere Gruppe ihren Stundenplan nämlich erst Freitag und es kann tatsächlich sein, dass einige Vorlesungen dann schon voll sind. Da muss man sich echt selbst drum kümmern, aber gut, war jetzt auch nicht so dramatisch, wenn man nur dran denkt.
Jedenfalls bin ich hundemüde und hungrig und gleich geht's zur Kneipentour mit anschließender Erstiparty. Der einen von sechs. :D
Diese Woche ist einfach nur Krieg! So anstrengend wird es hoffentlich lange nicht mehr. Jeden Tag morgens Führungen, Stadtrallye und Einweisungen und dann den ganzen Tag Party in der Stadt und den Parks, nur um dann abends nach dem Fachschafts- oder Institutsgrillen auf möglichst viele der tausend Parties zu gehen. Einfach nur Krieg! Aber lustig. :)
Ich hoffe, nächste Woche noch in der Lage zu sein, eine Bilanz dieser Woche zu ziehen, wenn nicht, bin ich glücklich gestorben. :D
:)
Tags: Studentenleben, Breaking Bad, Vorfreude, :)
Es wird höchste Zeit, dass ich die Smiley-Überschriften einführe!
Ja, das ist es wirklich.
Hinter mir liegt ein fantastisches Wochenende mit guten Freunden, auf der Picknickdecke, in der Sonne auf der Neckarwiese, in der Altstadt und auf viel zu wenig Wohnraum. Gute Laune durch und durch :)
Heute dann, zur Abwechslung, ein sehr ruhiger Tag: Ausschlafen, ausgiebig frühstücken, einige Sachen regeln, ein Referat (ja^^) vorbereiten, lesen und die obligatorische Folge Breaking Bad mit Kudusch gucken.
Außerdem stand heute Abend die zweite Runde der Kneipentour an; dieses Mal mit anderen Gesprächen und unbekannten Leuten, die einem im Laufe des Abends immer bekannter wurden.
Jetzt ist es gleich drei Uhr und ich freu mich auf jeden neuen Tag und auf jede weitere Erinnerung, auf die ich zurückblicken kann. Schön!
Und das ist eigentlich schon alles, was ich gerade sagen wollte :)
Ja, das ist es wirklich.
Hinter mir liegt ein fantastisches Wochenende mit guten Freunden, auf der Picknickdecke, in der Sonne auf der Neckarwiese, in der Altstadt und auf viel zu wenig Wohnraum. Gute Laune durch und durch :)
Heute dann, zur Abwechslung, ein sehr ruhiger Tag: Ausschlafen, ausgiebig frühstücken, einige Sachen regeln, ein Referat (ja^^) vorbereiten, lesen und die obligatorische Folge Breaking Bad mit Kudusch gucken.
Außerdem stand heute Abend die zweite Runde der Kneipentour an; dieses Mal mit anderen Gesprächen und unbekannten Leuten, die einem im Laufe des Abends immer bekannter wurden.
Jetzt ist es gleich drei Uhr und ich freu mich auf jeden neuen Tag und auf jede weitere Erinnerung, auf die ich zurückblicken kann. Schön!
Und das ist eigentlich schon alles, was ich gerade sagen wollte :)
Everyday life
Tags: Aachen, Struktur, Breaking Bad, Sport, Zukunft, Studentenleben
Doch, so langsam hat es sich eingependelt. Ich weiß mittlerweile genau, welchen Bus ich wo nehmen muss, wann er kommt, und wo er hinfährt. Das Essen in der Mensa wird nur noch routiniert Theke für Theke eingesammelt, damit man schnell durch die Kasse kommt, und in welcher Partystätte wann was los ist, hat man auch irgendwie verinnerlicht.
Es scheint sich in gewissen Bereichen eine gewisse Routine einzustellen.
Aber auch wenn das jetzt vielleicht so klingt, ist das auf keinen Fall negativ zu verstehen oder gar ein Zeichen für drohende Langeweile, ganz und gar nicht. Am Montag war zum Beispiel erst Breaking Bad gucken und Skype Konferenz mit dem Rest der Gs, anschließend war fettes Schokofondue angesagt. Da haben wir im Lindt Werksverkauf drei Kilo Schokolade gekauft, was natürlich im Endeffekt viel zu viel war, aber hey.
Und wenn man so drüber nachdenkt, gibt es ehrlich gesagt kaum was, was sich mit frischen Früchten in heißer Schokolade messen kann. Viel geiler geht es eigentlich nicht mehr. :)
Am nächsten Morgen war ich nach kurzem Ausflug in die Chemie bei der Mathevorlesung. Der Chemieprof hat den Vogel einfach abgeschossen. :D
Abends war lecker Essen bei Miro angesagt und anschließend Ozeans Eleven gucken mit Cake, Alena und Laura. Auf dem Rückweg hab ich mich dann noch etwas mit Laura verquatscht und war erst gegen 5:30 Uhr zuhause, aber war nett. Und kalt. :D
Am nächsten Morgen habe ich mich dann eher im Homeoffice aufgehalten und die gefühlten 30 Kilo Chemie- und Physikbücher, die Jörg und meine Mutter mir noch aufgezwungen haben durchgeguckt. Und was soll ich sagen? Das war wesentlich effektiver als alle Vorlesungen, ich habe echt gut und viel gelernt! Werde ich daher glaube ich noch öfter machen...
Und um das vernünftige Leben noch weiter zu verfolgen, war ich dann noch Schwimmen mit Miro, hauptsächlich um das Gewissen wegen des Schokofondues zu beruhigen, aber auch um mal wieder ein wenig Bewegung zu bekommen. Und in dem Stil ging im Grunde die ganze Woche weiter. Abends Essen mit Miro zusammen, dann noch ins Studentenkino, einen Film über Atomkraftwerke gucken, sowas die Richtung.
Aber Wochenende war mal wieder der Knaller. Ich hatte nämlich das Basic Seminar für den Krav Maga Kurs. Samstag und Sonntag jeweils fünf Stunden lang Prügelei. War aber wirklich der Hammer. Alles Mögliche gelernt, von Deeskalationstraining, über psychologische Einheiten bis hin zu Messerentwaffnungen. Aber immer mit sehr vernünftigem Hintergrund. Angefangen mit verbalen Methoden über leichtes Abstand schaffen eben bis zu direkter Verteidigung mit anschließendem Konterangriff. Aber die erste Reaktion auf eine Messerattacke sollte sein, das Geld und Handy abzugeben, fallen zu lassen und dann schnell weg zu laufen. Klang vernünftig. :)
Und zwischendurch haben wir dann auch gerne mal eine halbe Stunde lang mit den Ellenbogen auf Gummipuppen eingeprügelt oder mit Tritten andere Tritte abgewehrt, was dann dazu geführt hat, dass mir einfach alles weh tut. Alles.
Jedes Körperteil ist grün und blau geprügelt, ich bin so kaputt wie lange nicht mehr und vollkommen in der Wurst, aber das war es definitiv wert!
Wenn man mit geschlossenen Augen im Raum steht und irgendjemand einen auf einmal würgt, schubst oder tritt und man spätestens den zweiten Angriff abwehren kann und dann noch anständig zurück austeilt, macht das schon Spaß. Und als sich dann alle ein bisschen kannten und einschätzen konnten, entstand daraus schon die eine oder andere kleine Rangelei, wo sich auch andere eingemischt haben, sodass man wirklich gut die gelernten Sachen trainieren konnte.
Es gab auch bei den rund 40 Teilnehmern über die ganzen zwei Tage keine einzige Verletzung und keine ernsthaften Schmerzen. Es war wirklich rundum einfach nur eine geile Sache! Heute Abend ist direkt wieder Training, jawoll. :)
Am Sonntagabend wollte ich dann noch zuhause anrufen, hab das allerdings verkackt. Deshalb habe ich mir jetzt jeden Sonntag eine Erinnerung eingestellt, mich bei meiner Familie zu melden. Gutes Kind ftw.
Aber jetzt muss ich erstmal den Chemieteil von heute Morgen mit Cake nachholen, der auch mal wieder hier kampiert... :)
Es scheint sich in gewissen Bereichen eine gewisse Routine einzustellen.
Aber auch wenn das jetzt vielleicht so klingt, ist das auf keinen Fall negativ zu verstehen oder gar ein Zeichen für drohende Langeweile, ganz und gar nicht. Am Montag war zum Beispiel erst Breaking Bad gucken und Skype Konferenz mit dem Rest der Gs, anschließend war fettes Schokofondue angesagt. Da haben wir im Lindt Werksverkauf drei Kilo Schokolade gekauft, was natürlich im Endeffekt viel zu viel war, aber hey.
Und wenn man so drüber nachdenkt, gibt es ehrlich gesagt kaum was, was sich mit frischen Früchten in heißer Schokolade messen kann. Viel geiler geht es eigentlich nicht mehr. :)
Am nächsten Morgen war ich nach kurzem Ausflug in die Chemie bei der Mathevorlesung. Der Chemieprof hat den Vogel einfach abgeschossen. :D
noelschelter
Noël Schelter
Abends war lecker Essen bei Miro angesagt und anschließend Ozeans Eleven gucken mit Cake, Alena und Laura. Auf dem Rückweg hab ich mich dann noch etwas mit Laura verquatscht und war erst gegen 5:30 Uhr zuhause, aber war nett. Und kalt. :D
Am nächsten Morgen habe ich mich dann eher im Homeoffice aufgehalten und die gefühlten 30 Kilo Chemie- und Physikbücher, die Jörg und meine Mutter mir noch aufgezwungen haben durchgeguckt. Und was soll ich sagen? Das war wesentlich effektiver als alle Vorlesungen, ich habe echt gut und viel gelernt! Werde ich daher glaube ich noch öfter machen...
Und um das vernünftige Leben noch weiter zu verfolgen, war ich dann noch Schwimmen mit Miro, hauptsächlich um das Gewissen wegen des Schokofondues zu beruhigen, aber auch um mal wieder ein wenig Bewegung zu bekommen. Und in dem Stil ging im Grunde die ganze Woche weiter. Abends Essen mit Miro zusammen, dann noch ins Studentenkino, einen Film über Atomkraftwerke gucken, sowas die Richtung.
Aber Wochenende war mal wieder der Knaller. Ich hatte nämlich das Basic Seminar für den Krav Maga Kurs. Samstag und Sonntag jeweils fünf Stunden lang Prügelei. War aber wirklich der Hammer. Alles Mögliche gelernt, von Deeskalationstraining, über psychologische Einheiten bis hin zu Messerentwaffnungen. Aber immer mit sehr vernünftigem Hintergrund. Angefangen mit verbalen Methoden über leichtes Abstand schaffen eben bis zu direkter Verteidigung mit anschließendem Konterangriff. Aber die erste Reaktion auf eine Messerattacke sollte sein, das Geld und Handy abzugeben, fallen zu lassen und dann schnell weg zu laufen. Klang vernünftig. :)
Und zwischendurch haben wir dann auch gerne mal eine halbe Stunde lang mit den Ellenbogen auf Gummipuppen eingeprügelt oder mit Tritten andere Tritte abgewehrt, was dann dazu geführt hat, dass mir einfach alles weh tut. Alles.
Jedes Körperteil ist grün und blau geprügelt, ich bin so kaputt wie lange nicht mehr und vollkommen in der Wurst, aber das war es definitiv wert!
noelschelter
Noël Schelter
Scheiße mann, mir tut alles weh. Das war noch viel schlimmer als gestern. Ich humple jetzt zum Bett und sterbe da...
Wenn man mit geschlossenen Augen im Raum steht und irgendjemand einen auf einmal würgt, schubst oder tritt und man spätestens den zweiten Angriff abwehren kann und dann noch anständig zurück austeilt, macht das schon Spaß. Und als sich dann alle ein bisschen kannten und einschätzen konnten, entstand daraus schon die eine oder andere kleine Rangelei, wo sich auch andere eingemischt haben, sodass man wirklich gut die gelernten Sachen trainieren konnte.
Es gab auch bei den rund 40 Teilnehmern über die ganzen zwei Tage keine einzige Verletzung und keine ernsthaften Schmerzen. Es war wirklich rundum einfach nur eine geile Sache! Heute Abend ist direkt wieder Training, jawoll. :)
Am Sonntagabend wollte ich dann noch zuhause anrufen, hab das allerdings verkackt. Deshalb habe ich mir jetzt jeden Sonntag eine Erinnerung eingestellt, mich bei meiner Familie zu melden. Gutes Kind ftw.
Aber jetzt muss ich erstmal den Chemieteil von heute Morgen mit Cake nachholen, der auch mal wieder hier kampiert... :)














21. Mai 2013, 21.29 Uhr