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Blogs mit dem Tag Freiheit:

Über das Alter

Von Noël 13. November 2011, 20.16 Uhr 3 Kommentare
Tags: Studium, Lebensweisheit!, Studentenleben, Unileben, Party, Freiheit, Freunde besuchen, Selbstständigkeit, Zukunft [Ausklappen]

Die letzten Tage waren ruhig. Vielleicht haben sich aber auch einfach meine Maßstäbe verschoben, denn objektiv betrachtet war eine ganze Menge los. Mein Bruder hat mich in den Ferien für drei Tage besucht und hat sich jede Menge Informatikveranstaltungen angeguckt. Er war sehr begeistert. Ich hatte ihn ja als erfolgreichen Banker gesehen, den ich zufällig auf einer Dachterrasse in Dubai treffe, weil wir gerade beide geschäftlich da zu tun haben. Aber man soll ja seinem Herzen folgen, oder wie war das? Deshalb mach ich mir um die Geschichte mit dem Geld bei ihm überhaupt keine Sorgen. :D

Studium läuft natürlich auch immer so ein bisschen neben her. Bisschen Folgen komplexer Zahlen, Wahrscheinlichkeitskoeffizienten und Statik starrer Fachwerke. Alles ganz nett, aber das wahre Leben ist das ja alles nicht. Am Wochenende habe ich mich trotzdem in meinem Zimmer verkrochen und habe Mathe gelernt, den gesamten Samstag und den gesamten Sonntag. Es ging mir nämlich echt auf die Nerven, dass ich in den Matheveranstaltungen nichts verstanden habe.
Und seit dem bin ich ziemlich kompetent unterwegs! Habe sogar schon Hilfestellungen bei Online Tests gegeben und einigen Leuten Probleme erklärt. Fast, als wär ich gut in Mathe. Die Quintessenz der Geschichte ist, dass Studium doch gar nicht so fürchterlich schwierig ist, wenn man sich ein bisschen zusammen reißt. Meine Folgerung daraus kann man sich ja denken, aber ich versuche sie zu unterdrücken und weiter zu lernen, auch wenn das Studium ein bisschen an Bedrohlichkeit verloren hat.

Eine immer wieder nette Angelegenheit ist das Abendessen in Aachen, weil ich fast jeden Abend mit Miro, Michael und Laura zusammen esse. Das hat zum einen den Vorteil, in einer netten Runde essen zu können, was ja nach wie vor schöner ist, als alleine zu essen, und zum Anderen den Vorteil, dass jeder viel seltener kochen muss und das Essen gleichzeitig viel besser ist, weil sich jeder Mühe gibt, um sich nicht vor den Anderen zu blamieren.

Letzte Woche haben Miro und ich uns dann endlich die Industriehalle angeguckt, in der wir unsere WG evtl. eröffnen wollen. Wirklich eine coole Location! Ein Riesenkomplex mit ganz verschiedenen, industriellen Fertigungsstätten unterschiedlicher Unternehmen, aber auch einigen Büros und ganz wenigen Ateliers von Künstlern bzw. privaten Wohnungen.
Ich will nicht zu viel verraten, aber wenn wir das wirklich machen sollten und da ein bisschen Arbeit reinstecken, dann wird das wirklich eine geile Wohnung! Vorher müssen wir aber noch ein paar Sachen ausrechnen, kalkulieren und mit dem Gewissen bzw. der Vernunft durchsprechen, ist eben nicht einfach so gemietet, sondern mit ein bisschen Aufwand verbunden, bis wir da wirklich wohnen können. Miro zieht bis dahin wahrscheinlich noch einen Monat in die Bude von Michael, aber grundsätzlich gehen wir das nach wie vor ganz in Ruhe an. :)

Und vergangenes Wochenende haben wir uns dann noch alle wieder getroffen, weil Sevi auch in Kamen war. Am Samstag haben die Gs + Anna dann Kudusch auf der Arbeit besucht und wir haben uns mal angeschaut, was der olle BuFdi den ganzen Tag so macht. Anschließend sind wir noch zu Joschi gefahren, da war mal wieder Dachbodenparty und es war wie immer Nährboden für einige lustige Randgeschichten. Zum Beispiel die Odyssee des Kudusch, der sich nicht in Heeren auskennt. Als wir nämlich gerade angekommen waren, baten Flo und Flo Kudusch, ob er sie nach Hause bringen könne. Er das natürlich direkt gemacht, der Rest von uns ging schon mal zu Joschi rein. Nach einer Stunde haben wir uns dann langsam gefragt, wo Kudusch bleibt, aber der Junge ist ja alt genug. Als uns dann einfiel, dass sein iPhone Akku so gut wie leer war und er außerdem wieder einmal mit akuter Spritknappheit zu kämpfen hatte, entwickelten sich dann die verrücktesten Theorien, wo Kudusch verendet sei und wie weit er laufen müsse, weil er weder ein Taxi rufen kann, noch zu Joschi navigieren kann.
Als wir uns gerade anzogen, um zu der letzten GPS Position seines iPhones zu laufen, kam er nach 1 ¾ Stunden bei Joschi durch die Tür spaziert. Er hatte sich wirklich in Heeren verirrt und war so aufgeschmissen, dass er sich eine Karte der bereits abgefahrenen Straßen gezeichnet hat. Immerhin ist er damit am Ende doch angekommen. :D

Und jetzt gerade sitze ich nach einem ruhigen Tag mit der Familie mit Miro im Zug nach Köln, blogge, während er Sons auf Anarchy guckt. Das war wieder einmal ein sehr nettes Wochenende und ich freue mich jetzt schon, morgen um 8:00 Uhr in der Mechanikvorlesung zu hören, was die anderen angehenden Ingenieure wieder erlebt haben.

Aber um noch mal auf den Titel dieses Eintrags zu kommen, gibt es jetzt das Wort zum Sonntag:

Man wird ja doch älter. Rapide. So kommt mir das im Moment vor. Nicht, weil ich glaube, die Zeit verginge so schnell, sondern weil ich glaube, im Zuge der neu erworbenen Unabhängigkeit eine enorme Persönlichkeitsentwicklung zu durchleben. Zeit macht ja weise. Und dieses weise fließt jeden Tag durch mich durch und mit der Zeit setzt sich immer wieder was ab.

Ich würde gerne von damals sprechen, wenn ich die Zeit des Abiturs bzw. des Auszugs meine, aber dafür ist es nüchtern betrachtet noch nicht lange genug her. Ich mach es trotzdem. Damals, als ich ausgezogen bin, bin ich alleine in die Welt gezogen, was ja so gar nicht mein Stil ist. Neue Stadt, keinen bekannten Menschen, sehr spontan gewählte Uni, WG zur Zwischenmiete und Motivation Fehler zu machen. Davon eigentlich am meisten.
Aber was soll ich sagen, soviel ist gar nicht schief gelaufen. Wenn man ehrlich ist eigentlich überhaupt nichts. Das soll jetzt nicht nur zeigen, wie geil ich das wieder hinbekommen habe - vielleicht ein bisschen - aber im Grunde geht es mir darum zu erzählen, dass ich viel über das Leben gelernt habe, und dass ich glaube, dass es Vielen, wenn nicht Allen so geht.
Man landet in neuen, ungewohnten Situationen und passt sich irgendwie an. Und dann merkt man, dass es gar nicht so schlimm war. Man bekommt das schon irgendwie hin und evtl. macht es sogar Spaß. Bei mir war es beispielsweise der Umstand, dieses Mal wirklich auf mich alleine gestellt zu sein, der mir zeigte, dass ich auch alleine ganz zufrieden sein kann und nicht immer Menschen um mich brauche, wie ich es noch bis vor Kurzem glaubte. Alleine geht nämlich Vieles auch besser, vor allem flexibler.

Und am Ende hatten die Alten doch Recht, wenn sie sagten, dass man mit 17 noch nicht viel über sich selbst wisse. Ich lerne momentan unglaublich viel über mich, aber auch darüber, was ich will, brauche und habe.

Zwischenergebnis:

Ich bin sehr glücklich und unglaublich zufrieden. :)

Bienvenue à Bruxelles

Von Noël 23. Oktober 2011, 19.04 Uhr 5 Kommentare
Tags: Studentenleben, Freiheit, Reise, Spontanität [Ausklappen]

Jop, gestern war ich spontan in Brüssel. Mit Laura. :) Freitagabend. Ich so: "Lass ma nach Brüssel fahren." Sie so: "Jo. Geil."
Fahrt nach Brüssel
Also google angeschmissen und geschaut, was man denn in Brüssel so macht. Schließlich wusste ich nur, dass das in Belgien ist, also wahrscheinlich nicht so besonders weit weg, und dass die da irgendwie EU-mäßig ganz flott unterwegs sind.
Und siehe da, Brüssel hat eine Menge zu bieten: Sehr viel Altstadt, aber genau so viel moderne Architektur. Dazu kommen noch Sachen wie das Atomium, ein Überbleibsel der Weltausstellung von 1958 oder der Arc de Triomphe. (Jop, ich weiß, der steht eigentlich in Paris, aber die haben auch einen.)
Wer es ganz genau wissen möchte, kann sich hier unsere ungefähre Route angucken.

Cathédrale de Saints Michel et Gudula
Naja, jedenfalls sind wir dann morgens um 9:00 Uhr los gefahren und waren nach ziemlich genau 90 minütiger Fahrt in Brüssel City. Dummerweise nur mit GoogleMaps Ausdrucken bewaffnet, da keiner von uns einen Reiseführer oder gar einen Stadtplan hatte.
Und dann sprachen die da auf einmal auch noch alle französisch. Aber für mich alten Multi-Kulti-Weltenbürger natürlich pas de Probleme. Ich also all mein B2 Wissen zusammengekramt und einen Stadtplan besorgt. Und ab da bekam das Ganze dann auch ein bisschen Struktur.
Wir haben uns so ziemlich alles angeguckt, was es anzugucken gibt. Da gabs einen Königspalast, Galerien, EU Gebäude, Triumphbögen, natürlich den Justizpalast und bla bla bla. Tourikram ohne Ende jedenfalls. Alles schöne Gebäude, keine Frage, aber damit reißt man ja noch keine Salami vom Teller.
Brüsseler Innenstadt - Winkelgassenstyle

Und meine Onlinereiseführer hatten mir von verschiedenen Vierteln und ihren Besonderheiten berichtet, also sind wir einfach mal ein bisschen querfeldein durch die Stadt gelaufen und haben wirklich nur schöne Ecken, urige Läden und stilvolle Cafés gefunden.
Bezeichnend und sehr charakteristisch fand ich auch die vielen Graffitis, mit denen die weniger schönen Ecken der Stadt in echte StreetArt Kunstwerke verwandelt wurden. Oder den Skatepark fünf Meter neben der Kirche! Alles umringt von originalen Jugendstilbauten, da Brüssel bombentechnisch immer sehr gut weg gekommen ist und daher fast nichts zerstört wurde!
Es waren einfach alle Gebäude alt. Nicht so wie normalerweise, wenn man mal hier und da noch einen alten Giebel oder sowas findet. Fast die gesamte Innenstadt besteht aus schönen, alten, meist aufwendig restaurierten Gebäuden.
Und wenn man schon mal in Brüssel ist, muss man auch die Weltbesten Fritten von der sehr unscheinbaren und genau so abgelegenen Bude "Maison Antoine" probieren!
"Die besten Fritten der Welt" waren in der Tat sehr lecker!

Aber was mich wirklich begeistert hat, war die Mischung aus modernem Leben und alter Kulisse. Denn zwischen all diesen unzähligen, atemberaubenden Gebäuden gibt es jede Menge Parks, Plätze oder Fußgängerzonen auf denen überwiegend interessante, junge und stylische Menschen rumlaufen. Da sind zum einen die telefonierenden, Anzug tragenden Diplomaten mit Aktenkoffer, dann die flanierenden älteren Ehepaare, die sich die Schaufenster angucken und direkt daneben eine Gruppe lustig zusammensitzender Jugendlicher, die alle aussehen, als hätten sie Großes vor. Im Internet steht oft, Brüssel sei die Hauptstadt Europas und Ähnliches.
Das schien mir im Vorfeld immer etwas zu hoch gegriffen zu sein aber ich kann diesen Eindruck auch nur bestätigen. Es herrscht einfach ein Gefühl von Weltoffenheit, Freude am Leben und Motivation zu Großem in dieser Stadt.
Wer die Welt erobern will, hat in Brüssel einen guten Startpunkt gefunden!

Auf jeden Fall eine Reise wert, diese schöne Stadt!

Heute ging es dann, genau wie den Rest der Woche, mehr so um Ungleichungen, komplexe Zahlen und Varianzfortpflanzung. Und locker lässig 100% im wöchentlichen Online-Mathe-Test. :D Wenn ihr was über das Studentenleben in Aachen hören wollt, empfehle ich euch diesen Beitrag von Miro. Dem würde ich mich ergänzungslos anschließen. :)

In diesem Sinne,

reingehauen!

Bürokratiewahnsinn

Von Kudusch 15. September 2011, 18.57 Uhr 4 Kommentare
Tags: FSJ, Bufti, Freiheit, Überraschungen, Bürokratie, Zukunft, Jugendzentrum [Ausklappen]

Ich denke, es ist Zeit mal ein bisschen was über mein kommendes "Berufsleben" zu schreiben.
Zum Start ein kurzes recap:
So etwa Mitte August rief ich, inspiriert durch die wunderschöne Webseite bundesfreiwilligendienst.de im Hammer Jugendzentrum Südstraße an.
Da wurde mir dann mitgeteilt, dass sie eigentlich schon durch ihr Einstellungsverfahren durch seien. Dass ich aber trotzdem mal ein bisschen was über mich erzählen soll…
…10 Minuten später sollte ich dann zum Vorstellungsgespräch nach Hamm kommen.
Dieses Gespräch lief ähnlich, wie mein erster Anruf.
Meine erstklassige Ausbildung und mein Charme sprachen wohl Bände.

Long story short: Ich hatte die Stelle.
Die nächsten Tage genoss ich meine letzten Tage in Freiheit.
Mit Kurzurlauben zum Beispiel am Meer, viel Schlaf und extremer Entspannung.

Als sich mein erster Arbeitstag näherte, bekam ich einen Anruf vom Jugendamt.
Man teilte mir mit, dass das Bundesministerium für Freiwilligenarbeit meinen Vertrag noch nicht unterschrieben zurück geschickt hat.
Und dass die Personalabteilung mich nicht einstellen kann, solang der Ministerium nicht ihren Stempel darauf gedrückt hat…

Man stellte mir in Aussicht, dass ich erst im Oktober anfangen könnte.
Mitte Oktober hieß es.
Das fand' ich schon ziemlich… doof.
Ein paar Tage später (heute Morgen) bekam ich dann eine Mail vom Jugendamt.
Es sei doch alles viel schneller gelaufen, hieß es. Ich könnte direkt heute anfangen.
Diese Nachricht erreichte mich heute Nachmittag.
Ein kurzer Anruf im Jugendzentrum bestätigte mich. Keiner wusste irgendwas vom Drama mit dem Ministerium.
Nachdem ich meinen Kollegen dann die Situation geschildert hatte, machten wir aus, dass ich am Freitag anfangen sollte.

Morgen mache ich mich also auf, für meinen ersten Arbeitstag als Bufti (Bundesfreiwilligendienstleister).

Es bleibt auf jeden Fall spannend…

Vorkurs alias High-life-non-stop

Von Noël 9. September 2011, 02.29 Uhr 3 Kommentare
Tags: Aachen, Unileben, Freiheit, Party, Spontanität, High life [Ausklappen]

Man könnte ja meinen, im Vorkurs passiert nicht viel, aber da hätte man weit gefehlt. Die jetzige Woche war schon sehr geil muss ich sagen, vorallem abwechslungsreich und immer was zu tun. Immer. :)

Dienstag war morgens natürlich brav Uni, allerdings haben wir uns die Mittagspause etwas versüßt durch einen Besuch beim nahegelegenen Werksverkauf von Lindt. Erstmal ordentlich mit Schokolade eingedeckt und die Hälfte der zweiten Übung verpasst. Dafür haben jetzt alle Schokolade. Und dann abends gings natürlich auch wieder los. Geplant war es, endlich mal das Apollo abzuchecken, ein Kino, was wohl im Foyer abends immer als Club funktioniert und so die Adresse auf der Pontstraße ist. Und weil da letztes Mal schon so eine lange Schlange war, haben wir uns ins Café Madrid direkt nebenan gesetzt und haben bis zum Einlass gewartet. Wir meint damit Miro, Laura, Alena und meine Wenigkeit. Als wir dann aber rüber kamen, war die Schlange echt schon wieder tausend lang und Regen und keine Lust und bla. Naja, jedenfalls haben wir uns dann in einen anderen Laden verdrückt. Genannt Mono Heidi, hat diese sehr elegante Bar mit chilliger Housemusik ernsthafte Chancen meine Lieblings"kneipe" zu werden.

Weil man natürlich keine Pussy ist, haben Laura und ich am Mittwoch morgen pünktlich um 8:00 Uhr gefrühstückt, wie nach jedem längeren Abend, und haben uns dann den gesamten Vorkurs angeguckt.
Abends gings dann natürlich wieder los. Erst schön bei Miro gegessen, dann von da in die Stadt und mit dem Vorkurs in der Kiste gewesen. Ihr erkennt den Witz, die Kiste ist eine Kneipe. ;) Da sind Sachen passiert... Kommt eine junge Blondine vorbei, legt uns einen Zettel auf den Tisch mit einer Nummer drauf und dem Namen Theresa, und ist dann wortlos und schnell verschwunden. Ich also gefragt, ob jemand eine Theresa kennt. Kannte keiner, ich sie also angeschrieben. :D
Er oder sie ist aber nichtmal aus Aachen gewesen und kannte auch keine Theresa. Aber die Geschichte mit Theresa wurde ein bisschen zum running Gag im Vorkurs, von daher hat es sich schon wieder gelohnt.
Hinterher wurde der Abend noch richtig nett, als wir mit unserem Tutor Klaus zu dritt in einer netten Kneipe saßen und Lebenspläne ausgetauscht haben, weil alle anderen sich schon verkrümelt hatten. Klausi ist echt ein klasse Typ. :)

Nächster Morgen pünktlich Vorkurs, ja sicher. Klaus, unser Tutor, top fit wie immer, neue Zettel verteilt und ab ging die Sause. Ich glaube, es war Ableiten, sowas die Richtung. Das Highlight war aber die zweite Übung. Da sind nämlich die "Sonstigen", sprich Micha, Laura, Alena und noch ein Mädchen mit in unsere Übung gekommen, weil deren Tutor wohl eine totale Wurst ist. Wir hatten jedenfalls großen Spaß und ich habe eine Wette tragisch verloren, bezüglich einer zweiten Ableitung und der Anzahl der x². Aber hey, jetzt muss ich leider mit Laura in den Zoo und für Picknick sorgen, so ein Mist. :D
Milchreisparty in der WG 243

Und um den Vorkurs voll auszunutzen, habe ich heute relativ spontan die Homies (sprich Miro, Micha, Laura, Alena und Julia) auf eine Runde Milchreis bei mir eingeladen, bevor wir zur Jazzlounge gehen wollten. Das wurde dann aber doch eine relativ große Sache, weil wir neben dem Reis jede Menge Beilagen zubereitet haben. Da war von gekochten Äpfeln über Steffens Möhrchen, heiße Kirschen und gemörserten Wallnüssen alles dabei. Zum Nachtisch ein anständiges Vanilleeis und alle waren so voll wie lange nicht mehr. Aber war wirklich nett.
Anschließend ging es dann leicht verspätet um kurz nach 23:00 Uhr in die Stadt, wo natürlich keine Livemusik mehr war und gerade letzte Runde angesagt wurde, aber man gönnt sich ja sonst nichts. :)

Die Woche war jedenfalls von sehr kaputtem Schlafrhythmus, neuen Freunden und spontanem Aktionismus geprägt und im Moment könnte ich mir kaum vorstellen, die Vorkurszeit irgendwie besser zu nutzen, als ich es gerade tue.
Aachen ist einfach geil, ich lerne jeden Tag neue, sehr nette Leute kennen und habe Spaß ohne Ende.

Das ist fast so sorglos, wie das Abiturientenleben... ;)