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Blogs mit dem Tag Spontanität:

Look at what we've done - Part 1

Von Noël 26. Dezember 2011, 23.46 Uhr 1798 Kommentare
Tags: Aachen, Zukunft, Wohnungssuche, WG-Leben, Loft, Spontanität, Überraschungen, Selbstständigkeit, Umzug, Studentenleben [Ausklappen]

Der Grundriss des Lofts vor unseren Veränderungen

Miro und Ich haben ja da diese Halle gemietet. Mittlerweile stapelt sich das Dokumentationsmaterial und außerdem wird es langsam Zeit, dass wir einmal darüber berichten. Der Ordnung halber fange ich aber trotzdem vorne an:

Ich habe hier in Aachen mit Krav Maga angefangen und die Trainingshalle ist im gleichen Gebäude wie unsere jetzige Wohnung. Als ich das erste Mal mit Michael beim Probetraining war fanden wir beide das Gebäude schon ziemlich cool.

Ende der Abbruchzeit und Anfang der konstruktiven Phase
Es handelt sich dabei um einen alten Industriekomplex, der früher von VW genutzt wurde, dann lange Zeit leer stand und jetzt langsam aber beständig wieder mit neuen Firmen und eben auch kleineren Ateliers für Künstler und Privatleute belebt wird. Der gesamte Komplex ist sicherlich mehrere km^2 groß und die Gebäude sind alle aus rotem Backstein gebaut, mit jeder Menge schicker Fenster, dreckiger Schornsteine und Schienen zwischen den Lagerhallen.
Kurzum gesagt so eine richtig schicke, alte Industrieecke, die so einen sehr angenehmen Charme hat, weil sie schon so heruntergekommen ist und gerade dadurch noch reizvoller wirkt.

Bei diesem ersten Probetraining dachten wir uns jedenfalls, wie geil es wäre, ein Loft in so einer alten Fabrikhalle zu haben und dass das doch eigentlich der Traum von jedem Studenten ist. (Genau wie mit einem alten VW Bulli in den Osten zu fahren, aber das kommt erst nächstes Jahr)
Wir haben den Trainer auch mal gefragt, aber der sagte uns was von unbezahlbaren Mietpreisen. Ich habe ein paar Tage später trotzdem mal die Verwaltung angerufen und von denen die Handynummer des Hausmeisters bekommen, den ich dann auch direkt angerufen habe. Hermann ist ein super Typ, mittlerweile sind wir ziemliche best buddys, weil er uns wirklich sehr viel hilft und wir ihm im Gegenzug auch immer mal wieder den ein oder anderen Gefallen tun, sei es, dass wir ihm was anpacken oder ihm Werkzeug leihen.
Jedenfalls hat er uns dann damals eingeladen vorbeizukommen, er könne uns einfach mal ein paar Räume zeigen. Und so haben wir uns drei Räume angeguckt die in nächster Zeit frei wurden. In einem davon sitze ich jetzt gerade.
Die ersten beiden Räume waren nicht so prickelnd, weil sie überhaupt nicht ausgebaut waren und auch eine für einen Umbau schlecht geeignete Form hatten und uns irgendwie nicht ansprachen. Aber der dritte Raum war voll eingerichtet, super stylisch und hat uns direkt umgehauen,
Die Balken haben wir mit zwei Kränen aus der Halle unter uns durch ein Loch hoch gezogen
weil wir uns das genau so vorgestellt hatten.
Und dann ging die Rechnerei los. Zuerst haben wir uns einen Grundriss besorgt und dann durchgeplant, wo man wie viele Zimmer einbaut, welche Seite, wie man das heizt, was die Risiken sind, und und und. Irgendwann haben wir uns dann zu dritt, (Miro, Michael und Ich) entschieden, die Sache zu wagen und das Ding einfach zu mieten. Das war Ende November. Der Plan war dann, das ab März umzubauen, wenn die Klausuren weg sind und bis dahin noch mal irgendwo anders zur Untermiete zu wohnen.
Das hat uns die Verwaltung aber kaputt gemacht, weil sie den Raum nicht so lange leer stehen haben wollte. Als sie dann sagten, der Raum könnte auch schon ab Dezember frei werden, kamen wir dann auf die glorreiche Idee, den Umbau, der vorher für ein Semester geplant war, in denen einen Monat vor der Klausurphase zu legen.
Deshalb müssen wir in drei Tagen fertig sein, damit wir ab dem 01.01.12 Vollzeit lernen können, wir haben nämlich wirklich eine Menge nach zu holen. Jedenfalls haben wir dann mal wieder alles umgeschmissen und den gesamten Umbauzeitplan in einen Monat gequetscht. Dann hatten wir natürlich noch das ein oder andere Gespräch mit der Verwaltung, bis wir den Vertrag endlich so zurecht gebogen hatten, wie wir ihn haben wollten. Da mussten wir uns Untermietrecht erkämpfen, unseren Druckluftanschluss wollte man uns auch klauen, aber dafür haben wir einen eigenen Fahrradparkplatz im Flur zugestanden bekommen.
Schließlich haben wir dann zugesagt.

Unser erstes Problem bestand darin, dass wir niemals gedacht hätten, Untermieter für eine Baustelle zu finden. Ich habe trotzdem eine Anzeige fürs Internet aufgesetzt und siehe da, wir hatten tatsächlich 11 Bewerber, die einen noch nicht existenten Raum in einer Baustelle für den vollen Mietpreis mieten wollten. Wir haben uns dann für Tobias und Dave entschieden, aber zu den beiden später mehr.

Am 01.12.11 ist Miro dann auch direkt umgezogen und hat mit dem Umbau angefangen. Wände rausreißen, wieder neu bauen, alle Kabel rausrupfen und komplett neu verlegen, Sonderwünsche in jedem Zimmer individuell berücksichtigen und dabei auf einer Matratze mitten im Raum schlafen und alle Klamotten unter Folien verstaut haben, weil einfach alles voll ist mit Staub. Da hat er sich aber tapfer geschlagen, der Miro. Nach ein paar Tagen sind dann auch Dave und Tobias eingezogen, ich kam erst am 15.12. dazu, weil ich an dem Tag noch eine Statistikklausur geschrieben habe und solange nichts mit dem Umbau zu tun hatte, sondern in meiner alten WG gelernt habe und nur hin und wieder mal zum Kochen oder Lebensmittel vorbeibringen ins Loft kam.
Den Ausbau seines Lofts selbst zu machen hat natürlich auch einige Vorteile. Zunächst konnten wir uns aussuchen, wie viele Räume wir haben wollten, wie groß sie sein sollten und wo sie hinkommen sollten. Außerdem kann man auch einfach mal einen Vorschlaghammer nehmen und die nächste Wand umwemsen, wenn sie einem nicht mehr passt, das hat auch eigentlich immer am meisten Spaß gemacht. Man kann sich alternativ auch an dem Hallenkran durchs Wohnzimmer schwingen oder irgendwelche Bildschirme in die Wände einbauen, so wie wir es auch noch sehr bald machen werden.

Alltag am Bau :D
In meinem Zimmer habe ich alle meine Kindheitsträume erfüllt. Ich habe Lichtschalter auf Hüfthöhe, d.h. ich brauche nie wieder meinen Arm zu heben, um das Licht einzuschalten. Ich habe Steckdosen da wo ich sie haben möchte, Lichtschalter am Bett und schaltbare Anschlüsse für indirekte LED Beleuchtung im Zimmer. Außerdem habe ich darauf geachtet, so wenige Gegenstände wie möglich auf den Boden zu stellen, sodass ich in Zukunft ganz problemlos durchwischen kann, ohne ständig um irgendwelche Füße herum wischen zu müssen.
Dave hat sich auch eine schicke Beleuchtung gegönnt und die Lichtschalter fast auf Schulterhöhe, das ist bei den bekloppten Iren wohl so üblich. Miro wollte sich einen Aufzug in die Abstellkammer bauen und wird wahrscheinlich seine eigene, ganz private Werkstatt in seinem Zimmer haben. Mal ganz davon zu schweigen, dass sein neues Zimmer vier mal so groß ist wie sein Altes.
Nur Tobias war vergleichsweise bescheiden, sein Zimmer ist noch am nächsten am Standart und hat sogar eine Heizung und ein Fenster zum öffnen, was auch nicht ganz normal ist im Loft.
Jedenfalls hatten wir großen Spaß beim Anpassen der Zimmer und werden ihn weiterhin haben, wenn wir erst mal mit Miros Zimmer anfangen und die Falltür in die Abstellkammer einbauen. :D

An den Wochenenden hatten wir ziemlich regelmäßig Besuch von vielen fleißigen Helfern, ohne die wir sicher nicht so weit gekommen wären, wie wir jetzt schon sind. Danke dafür und Küsschen an euch!

Und wenn man schon eine ganze Bude von Grund auf neu gestaltet, kommt man natürlich auch nicht drumherum, sich ein paar nette Gimmicks zu gönnen. So werden wir zum Beispiel eine Wand mit LED Kacheln im Wohnzimmer haben, eine offene Natursteindusche und eine Feuerwehrstange, um von der Terrasse ins Wohnzimmer rutschen zu können. Die Küche wird natürlich offen und eine Kochinsel muss dann selbstverständlich auch am Start sein.
Das wird auf jeden Fall weiterhin viel Arbeit aber das Ergebnis sollte planmäßig ziemlich abgedreht geil werden. Einige der oben genannten Dinge haben wir noch nicht, aber ich erzähle euch trotzdem davon, damit wir dann in Bringschuld sind um uns nicht zu blamieren und dann die Sachen auch ganz sicher einbauen werden.

Der aktuelle Stand der Umbauten

Ende April wird es eine offizielle und ziemlich dicke Einweihungsparty geben, zu der ihr natürlich alle herzlichst eingeladen seid!

Und ihr wisst ja, es bleibt - wie immer - spannend!




Bienvenue à Bruxelles

Von Noël 23. Oktober 2011, 19.04 Uhr 33 Kommentare
Tags: Studentenleben, Freiheit, Reise, Spontanität [Ausklappen]

Jop, gestern war ich spontan in Brüssel. Mit Laura. :) Freitagabend. Ich so: "Lass ma nach Brüssel fahren." Sie so: "Jo. Geil."
Fahrt nach Brüssel
Also google angeschmissen und geschaut, was man denn in Brüssel so macht. Schließlich wusste ich nur, dass das in Belgien ist, also wahrscheinlich nicht so besonders weit weg, und dass die da irgendwie EU-mäßig ganz flott unterwegs sind.
Und siehe da, Brüssel hat eine Menge zu bieten: Sehr viel Altstadt, aber genau so viel moderne Architektur. Dazu kommen noch Sachen wie das Atomium, ein Überbleibsel der Weltausstellung von 1958 oder der Arc de Triomphe. (Jop, ich weiß, der steht eigentlich in Paris, aber die haben auch einen.)
Wer es ganz genau wissen möchte, kann sich hier unsere ungefähre Route angucken.

Cathédrale de Saints Michel et Gudula
Naja, jedenfalls sind wir dann morgens um 9:00 Uhr los gefahren und waren nach ziemlich genau 90 minütiger Fahrt in Brüssel City. Dummerweise nur mit GoogleMaps Ausdrucken bewaffnet, da keiner von uns einen Reiseführer oder gar einen Stadtplan hatte.
Und dann sprachen die da auf einmal auch noch alle französisch. Aber für mich alten Multi-Kulti-Weltenbürger natürlich pas de Probleme. Ich also all mein B2 Wissen zusammengekramt und einen Stadtplan besorgt. Und ab da bekam das Ganze dann auch ein bisschen Struktur.
Wir haben uns so ziemlich alles angeguckt, was es anzugucken gibt. Da gabs einen Königspalast, Galerien, EU Gebäude, Triumphbögen, natürlich den Justizpalast und bla bla bla. Tourikram ohne Ende jedenfalls. Alles schöne Gebäude, keine Frage, aber damit reißt man ja noch keine Salami vom Teller.
Brüsseler Innenstadt - Winkelgassenstyle

Und meine Onlinereiseführer hatten mir von verschiedenen Vierteln und ihren Besonderheiten berichtet, also sind wir einfach mal ein bisschen querfeldein durch die Stadt gelaufen und haben wirklich nur schöne Ecken, urige Läden und stilvolle Cafés gefunden.
Bezeichnend und sehr charakteristisch fand ich auch die vielen Graffitis, mit denen die weniger schönen Ecken der Stadt in echte StreetArt Kunstwerke verwandelt wurden. Oder den Skatepark fünf Meter neben der Kirche! Alles umringt von originalen Jugendstilbauten, da Brüssel bombentechnisch immer sehr gut weg gekommen ist und daher fast nichts zerstört wurde!
Es waren einfach alle Gebäude alt. Nicht so wie normalerweise, wenn man mal hier und da noch einen alten Giebel oder sowas findet. Fast die gesamte Innenstadt besteht aus schönen, alten, meist aufwendig restaurierten Gebäuden.
Und wenn man schon mal in Brüssel ist, muss man auch die Weltbesten Fritten von der sehr unscheinbaren und genau so abgelegenen Bude "Maison Antoine" probieren!
"Die besten Fritten der Welt" waren in der Tat sehr lecker!

Aber was mich wirklich begeistert hat, war die Mischung aus modernem Leben und alter Kulisse. Denn zwischen all diesen unzähligen, atemberaubenden Gebäuden gibt es jede Menge Parks, Plätze oder Fußgängerzonen auf denen überwiegend interessante, junge und stylische Menschen rumlaufen. Da sind zum einen die telefonierenden, Anzug tragenden Diplomaten mit Aktenkoffer, dann die flanierenden älteren Ehepaare, die sich die Schaufenster angucken und direkt daneben eine Gruppe lustig zusammensitzender Jugendlicher, die alle aussehen, als hätten sie Großes vor. Im Internet steht oft, Brüssel sei die Hauptstadt Europas und Ähnliches.
Das schien mir im Vorfeld immer etwas zu hoch gegriffen zu sein aber ich kann diesen Eindruck auch nur bestätigen. Es herrscht einfach ein Gefühl von Weltoffenheit, Freude am Leben und Motivation zu Großem in dieser Stadt.
Wer die Welt erobern will, hat in Brüssel einen guten Startpunkt gefunden!

Auf jeden Fall eine Reise wert, diese schöne Stadt!

Heute ging es dann, genau wie den Rest der Woche, mehr so um Ungleichungen, komplexe Zahlen und Varianzfortpflanzung. Und locker lässig 100% im wöchentlichen Online-Mathe-Test. :D Wenn ihr was über das Studentenleben in Aachen hören wollt, empfehle ich euch diesen Beitrag von Miro. Dem würde ich mich ergänzungslos anschließen. :)

In diesem Sinne,

reingehauen!

Vorkurs alias High-life-non-stop

Von Noël 9. September 2011, 02.29 Uhr 13 Kommentare
Tags: Aachen, Unileben, Freiheit, Party, Spontanität, High life [Ausklappen]

Man könnte ja meinen, im Vorkurs passiert nicht viel, aber da hätte man weit gefehlt. Die jetzige Woche war schon sehr geil muss ich sagen, vorallem abwechslungsreich und immer was zu tun. Immer. :)

Dienstag war morgens natürlich brav Uni, allerdings haben wir uns die Mittagspause etwas versüßt durch einen Besuch beim nahegelegenen Werksverkauf von Lindt. Erstmal ordentlich mit Schokolade eingedeckt und die Hälfte der zweiten Übung verpasst. Dafür haben jetzt alle Schokolade. Und dann abends gings natürlich auch wieder los. Geplant war es, endlich mal das Apollo abzuchecken, ein Kino, was wohl im Foyer abends immer als Club funktioniert und so die Adresse auf der Pontstraße ist. Und weil da letztes Mal schon so eine lange Schlange war, haben wir uns ins Café Madrid direkt nebenan gesetzt und haben bis zum Einlass gewartet. Wir meint damit Miro, Laura, Alena und meine Wenigkeit. Als wir dann aber rüber kamen, war die Schlange echt schon wieder tausend lang und Regen und keine Lust und bla. Naja, jedenfalls haben wir uns dann in einen anderen Laden verdrückt. Genannt Mono Heidi, hat diese sehr elegante Bar mit chilliger Housemusik ernsthafte Chancen meine Lieblings"kneipe" zu werden.

Weil man natürlich keine Pussy ist, haben Laura und ich am Mittwoch morgen pünktlich um 8:00 Uhr gefrühstückt, wie nach jedem längeren Abend, und haben uns dann den gesamten Vorkurs angeguckt.
Abends gings dann natürlich wieder los. Erst schön bei Miro gegessen, dann von da in die Stadt und mit dem Vorkurs in der Kiste gewesen. Ihr erkennt den Witz, die Kiste ist eine Kneipe. ;) Da sind Sachen passiert... Kommt eine junge Blondine vorbei, legt uns einen Zettel auf den Tisch mit einer Nummer drauf und dem Namen Theresa, und ist dann wortlos und schnell verschwunden. Ich also gefragt, ob jemand eine Theresa kennt. Kannte keiner, ich sie also angeschrieben. :D
Er oder sie ist aber nichtmal aus Aachen gewesen und kannte auch keine Theresa. Aber die Geschichte mit Theresa wurde ein bisschen zum running Gag im Vorkurs, von daher hat es sich schon wieder gelohnt.
Hinterher wurde der Abend noch richtig nett, als wir mit unserem Tutor Klaus zu dritt in einer netten Kneipe saßen und Lebenspläne ausgetauscht haben, weil alle anderen sich schon verkrümelt hatten. Klausi ist echt ein klasse Typ. :)

Nächster Morgen pünktlich Vorkurs, ja sicher. Klaus, unser Tutor, top fit wie immer, neue Zettel verteilt und ab ging die Sause. Ich glaube, es war Ableiten, sowas die Richtung. Das Highlight war aber die zweite Übung. Da sind nämlich die "Sonstigen", sprich Micha, Laura, Alena und noch ein Mädchen mit in unsere Übung gekommen, weil deren Tutor wohl eine totale Wurst ist. Wir hatten jedenfalls großen Spaß und ich habe eine Wette tragisch verloren, bezüglich einer zweiten Ableitung und der Anzahl der x². Aber hey, jetzt muss ich leider mit Laura in den Zoo und für Picknick sorgen, so ein Mist. :D
Milchreisparty in der WG 243

Und um den Vorkurs voll auszunutzen, habe ich heute relativ spontan die Homies (sprich Miro, Micha, Laura, Alena und Julia) auf eine Runde Milchreis bei mir eingeladen, bevor wir zur Jazzlounge gehen wollten. Das wurde dann aber doch eine relativ große Sache, weil wir neben dem Reis jede Menge Beilagen zubereitet haben. Da war von gekochten Äpfeln über Steffens Möhrchen, heiße Kirschen und gemörserten Wallnüssen alles dabei. Zum Nachtisch ein anständiges Vanilleeis und alle waren so voll wie lange nicht mehr. Aber war wirklich nett.
Anschließend ging es dann leicht verspätet um kurz nach 23:00 Uhr in die Stadt, wo natürlich keine Livemusik mehr war und gerade letzte Runde angesagt wurde, aber man gönnt sich ja sonst nichts. :)

Die Woche war jedenfalls von sehr kaputtem Schlafrhythmus, neuen Freunden und spontanem Aktionismus geprägt und im Moment könnte ich mir kaum vorstellen, die Vorkurszeit irgendwie besser zu nutzen, als ich es gerade tue.
Aachen ist einfach geil, ich lerne jeden Tag neue, sehr nette Leute kennen und habe Spaß ohne Ende.

Das ist fast so sorglos, wie das Abiturientenleben... ;)

Schlafen, schwitzen, schwimmen...

Von Yunus 22. August 2011, 18.04 Uhr 55 Kommentare
Tags: Urlaub, Türkei, Spontanität, Langeweile [Ausklappen]

Hier müsste mal wieder gebloggt werden. Aber ganz dringend! Da hat Anni schon recht^^

Vor nicht einmal zwei Wochen, wollte ich irgendwie nicht mehr hier sein: Alleine zu Hause, gähnende Langeweile… Twitter checken, Facebook checken, Reader checken, Kühlschrank checken. Minecraft. Und das ganze auf Repeat. Das war echt nicht mehr angenehm!

Sommer, Sonne...
Und so kam es dann, dass ich mich am Tag drauf im Flieger in die Türkei befand um ein zweites Mal "Sommerferien" zu machen, diesmal mit dem Rest der Familie.

Eigentlich ist das da ein Ort, an dem es einem gut gehen muss: Sonne, drei Minuten bis zum Meer, keine Verpflichtungen, viel Zeit zum lesen und schlafen – einfach nur machen was man will.

Aber all' die Erinnerungen an den Abitour-Urlaub im Juni haben das Ganze ziemlich eigenartig gemacht. Es ist ja doch was anderes, wenn man mit neun guten Freunden frisch nach den Abiprüfungen das Ende der Schulzeit mit einem Urlaub feiert, als wenn man dahinfährt um der Langeweile zu Hause zu entgehen.

Und so habe ich viel gelesen, Musik gehört, geschlafen und geschwommen. Ab und zu mal 'n Baum gefällt – was man halt so macht^^
Den türkischen Teil der Familie mal wieder zu sehen war auch gut. Da ist es nicht anders als bei uns und es verteilen sich langsam aber sicher alle irgendwohin: Mein einer Cousin fängt im Oktober in Istanbul an Pharmazie zu studieren, mein anderer Cousin beginnt in zwei Wochen in Edinburgh mit seinem Doktor…
Insofern war ich doch wirklich froh, dass ich so spontan noch mal hingefahren bin :)


In der Zwischenzeit sind hier ja auch Dinge passiert: Nöl langweilt sich in Aachen, Miro wird wohl auch nach Aachen gehen und sucht nach einer WG, und Kudusch hat sein FSJ sicher. Wiederzukommen und das zu erfahren war nice :)

Und mein Umzug nach Heidelberg kommt auch immer näher. Aber das ist Stoff für einen weiteren Blog...