Kudusch

Season 3, the college years

Von Kudusch vor 1 Tag 1 Kommentar
Irgendjemand muss ja mal wieder…
Life of Kudusch


Die allseits beliebte Comedyserie The Live of Kudusch ist jetzt in der dritten Staffel.
Ein paar Folgen gibt's schon, die Produktion läuft und ein Releasedatum für die nächste Staffel ist auch schon angekündigt.
Bisher gibt's auch fast nur positives Feedback aus der Community.
Es ist natürlich alles ein bisschen anders; es gibt neue Handlungsorte, neue Charaktere, aber das Grundprinzip der Serie ist immer noch das selbe. Die Fans sind sicher nicht enttäuscht.

Der neue Handlungsort Münster fühlt sich langsam auch richtig an. Neue Stadt, neue Bude, neue Menschen. Man merkt, dass sich der Protagonist da noch nicht vollkommen auskennt; immer wieder findet er neue Ecken, Kneipen und Abkürzungen. Im Laufe der Staffel wird das aber wahrscheinlich besser.

Einige neue Charaktere gibt es auch. Münsteraner Kommilitonen, Mitbewohner und ein paar alte Freunde.
Die Abenteuer der Lerngruppe, die von den Teilnehmern liebevoll Männerrat genannt wird, erfreuen sich großer Zuneigung vom Publikum.

Auch die neue female lead actress, die Ende der zweiten Staffel eingeführt wurde ist noch da und spielt eine immer größere Rolle.
Tut der Serie gut, sagen die Kritiker. Bringt Pep rein.

Die nächsten Folgen werden groß…



Aber ich will die Metapher jetzt auch nicht überstrapazieren.
Was ich sagen will: Mir geht's gut. Das Studium rockt und ich fühle mich wohl in Münster. Mein Leben läuft ziemlich gut.

Meine Vorlesungen und Seminare sind alle interessant und in einer Vorlesung 1 darf ich sogar ein bisschen mit Zahlen spielen. Das ist schon fast echte Statistik, was wir da machen.

Ich hier nicht rechts im Bild. Auch nicht links.

Beim Fechten habe ich mich auch angemeldet. Über den Hochschulsport.
Das war eine gute Entscheidung. Neben den klassischen Vorteilen des Sports, wie die bessere Fitness und die körperliche Ausgeglichenheit nach einem Tag voller Luhmann, Habermas und Scholl kann ich in meiner Freizeit mit Schwertern spielen. Voll gut.

Neben Uni und Fechten tingle ich fleißig in der nordrhein-westfälischen Weltgeschichte rum. 8 Stunden Zugfahrt, Münster>Aachen, Aachen>Münster, alle zwei Wochen. Da kommt man schon rum.

Ich persönlich freu' mich ja auf die 4. Staffel. Und die, die da noch kommen werden. #sixtyseasonsandamovie

  1. Datenauswertung und -analyse


Das Auto ist tot; lang lebe das Auto!

Von Kudusch 22. Januar 2012, 16.44 Uhr 6 Kommentare
Der tapfere Fiasko beim Verwerter

Ein Nachruf

20 Jahre war er alt. Und nur anderthalb davon gehörte er mir.
Dunkel blau war er. Und laut. Wenn man mit ihm auf der Autobahn fuhr, merkte man jedes weitere km/h, das man sich mühsam bergab erkämpft hat, an der steigenden Lautstärke. Ab 150 km/h war man versucht, das Dach festzuhalten, aus Angst es könnte davon fliegen.

Mein kleines Fiasko.

Verschrammt und verbeult stand er da an der Hansastraße.
Immer bereit für die nächste morgendliche Fahrt zur Schule, zum Einkaufen oder auch nur für die nächste unsinnige Aktion.

Ob es Indietronix Plakate zu verteilen oder nur einen Kite aus Bönen abzuholen gab, er war bereit.
Hat alles mitgemacht, jede weitere Schramme, jede weitere Beule.

Eine Fahrt in ihm war immer ein Highlight.
Der Nervenkitzel, ob der Sprit reicht, die Spannung, ob man trotz den fünf Insassen den nächsten Hügel schafft und die Wunder, die sich im Handschuhfach und ganz allgemein überall im Innenraum zu finden waren.

Aber jetzt ist er nicht mehr.
Die letzte Fahrt nach Aachen gab ihm den Rest.
"Friede seiner Asche…", war der letzte Kommentar des Mechanikers.

Und so musste ich letzten Donnerstag die letzte, die finale Fahrt zum Schrottplatz antreten.
Zwar wurde er auf der Strecke zwei mal Ohnmächtig, doch trotzdem schaffte er es. Aus eigenem Antrieb.

Er war mein erstes eigenes Auto.
Er war mir Treu, bis zum Schluss.
His name was Ford Fiasko.

Ein neues Familienmitglied.

Emily - Das neuste Mitglied der Familie

Kein Abschied ohne Neuanfang.

Darf ich vorstellen:
Das ist Emily.
16 Jahre alt und Italienerin.

Zuletzt lebte sie in Soest und hat vor einer Woche ihren Weg zu mir gefunden.

Viel über sie erzählen kann ich noch nicht.
Obwohl mir einige ihrer Macken wahrscheinlich noch lange im Gedächtnis bleiben werden.
Das laute Knacken der Fahrertür, das die eigene Ankunft ankündigt, das Gebläse, das nur "Aus" und "An" kennt und der etwas müde Motor der rechten Fensterscheibe.
Ja, richtig, Emily hat elektrische Fensterheber.
Und eine Zentralverriegelung.
Luxus pur, sozusagen.

So ist der Stand der Dinge.
Das Auto ist tot; lang lebe das Auto!


Neujahr und der ganze Rest

Von Kudusch 10. Januar 2012, 22.27 Uhr 10 Kommentare
Geplant* war Schottland und geworden ist es am Ende Holland.
Nicht ganz so nördlich oder exotisch, wie die unaussprechliche Stadt mit dem unaussprechlichen Namen für Silvester, dafür aber mit der vollen Besatzung.

Aus Aachen brachen wir fast schon früh auf, fuhren ohne weitere Zwischenfälle direkt zu Steffen und Anni, die für uns vier ausgehungerte Trockenbauer einiges an kulinarischen Köstlichkeiten vorbereitet hatten.

Drei Gänge und ein bis zwei Bier später fuhren wir mit dem Abendprogramm fort.

Das Spiel des Lebens wurde gespielt (Kurzfassung: ein Lebensstilkarten hortender Miro, ein total verschuldeter Yunus und der siegreiche Steffen), Feuerzangenbowle (Kurzfassung: Sternanis = Ouzo, 50% Rum brennt wie Hülle und wo kein Zuckerhut ist, gehen auch Zuckerstückchen) wurde getrunken und Raketen in die Gracht geschossen (Kurzfassung: Zisch, Blub, Bumm)

Der eigentliche Jahreswechsel ging ruhig von statten.
Feuerwerk, Sekt und Bier. Wie sollte es auch anders sein?
(Erwähnenswert ist an dieser Stelle jedoch, dass sich auf dem Bunker direkt eine Gruppe von Bochumern fand, die mit uns dieses eine Lied von Herbert gesungen haben. Aber das nur am Rande.)

Das war eigentlich auch schon die Geschichte vom Jahreswechsel; viel mehr ist nicht passiert.

Ich für meinen Teil verbringe meine Zeit weiterhin mit der angewandten Sozialarbeit. In anderen Worten Kaffee trinken und im Büro sitzen und mit den Kollegen quatschen.
Viel hat sich da in Hamm auch nicht verändert. Die To Do Listen habe sich nicht über Silvester von alleine abgearbeitet.
Die Arbeit läuft einem ja leider nicht weg…

In diesem Sinne,
-K

* Geplant wäre möglicherweise zuviel gesagt.
Pläne hatten wir zwar genug. Ganz untypisch für uns fingen wir gefühlt schon im November an, uns ziemlich genaue Vorstellungen darüber zu machen, wie und vor allem wo wir den Jahreswechsel verbringen wollen.
Die drei Kernelemente standen schnell fest:
1. Wie kommen wir hin.
2. Wo feiern wir.
3. Wie kommen wir wieder zurück.
Mehr braucht man ja auch eigentlich nicht. Schlafplätze sind überbewertet, wenn man mit 4 Personen in einem Golf unterwegs ist…

PS:
Stricken für den Seelenfrieden

Meine morgendliche Zugfahrt kann ich übrigens jetzt mit meinem neuen Hobby füllen.
Dem Stricken. Meinen ersten Schal habe ich fertig, das nächste Werkstück habe ich schon auf der Nadel.
Extrem entspannendes Hobby dieses Stricken.
Kann ich jedem nur empfehlen.
Nur stehe ich gerade ein wenig vor dem Problem, dass ich die kritische Anzahl von Schals erreicht habe. Mehr brauche ich einfach nicht.
Dann muss ich jetzt wohl andere Dinge stricken.
Mützen zum Beispiel. Die Möglichkeiten sind schier endlos…


Und los geht's…

Von Kudusch 17. Oktober 2011, 23.17 Uhr 2 Kommentare
Am vergangen Freitag hat das Jugendzentrum in dem ich gerade -wie ihr sicher alle wisst- meinen Bufdi abhalte seine Neueröffnung gefeiert.
Nach einem Monat renovieren, streichen, Möbel verrücken, einkaufen und zusammen bauen, haben wir (so langsam klingt es nicht ein mal mehr komisch "wir" zu sagen…) eine dicke Eröffnungsfeier rausgehauen.
Viel darüber erzählen kann man eigentlich nicht.
Es gab diverse Schnupper-Workshops* und am Ende des Abends ein Konzert.
15 Stunden Arbeit und große Erleichterung, alles unbeschadet über die Bühne bekommen zu haben.

In den letzten Wochen hatte ich das Glück, mich mit jedem meiner Kollegen verdammt gut zu verstehen. Es liegt wahrscheinlich an meinem einnehmenden Wesen, aber jedes mal, wenn ich in der letzten Woche das JuZe betreten habe, schallte mir von jedem Anwesenden ein fröhliches "Hey Bufdi, alles klar?" entgegen.
Mit unserem ITler verstand ich mich natürlich auf Anhieb gut, aber auch mit den Kollegen beim Jugendamt lief's direkt super. Einfach extrem hilfsbereit und gut drauf.
Ein so nettes und herzliches Arbeitsumfeld wünsche ich mir auch für meine zukünftigen Jobs.
Aber genug davon; ihr wisst was ich meine.

Also… ab morgen geht es los.
Der reguläre Betrieb des Jugendkulturzentrums Kubus wird wieder aufgenommen und meine Arbeit fängt erst wirklich an.
So mit Kontakt mit Jugendlichen.
Ich bin wirklich gespannt wie das wird. Und ich freu' mich auf das kommende Jahr.





*Unter anderem einen Impro-Theater Workshop, geleitet von einem Impro-Theater Mäuschen. Da habe ich dann auch mal mitgemacht. Natürlich nur damit genug Leute Spaß daran finden, ist doch klar…


Von Twittagspausen und schlechten Wortspielen

Von Kudusch 29. September 2011, 00.53 Uhr 2 Kommentare
Die ersten 8 Tage meiner Bufdi-Tätigkeit sind vorbei.
8 Tage, 66 Stunden.
Designen und Layouten, Teambesprechungen, von Zeit zu Zeit mal ein paar Schränke aus und um räumen.
Überraschend viel zu tun. Sogar so viel, dass ich bisher nur 2 mal meine vorgeschriebene Mittagspause gemacht habe.
Die kann ich aber glücklicherweise als Arbeitszeit aufschreiben. Die Zeiterfassung nimmt das nicht so eng.

Heute habe ich es geschafft mich vom iMac loszureißen.
Habe mich in den Park gesetzt, die Sonne genossen und eine Nussecke verspeist.
Und natürlich die obligatorische Ladung Internet. Die angesammelten Massen an Tweets und Artikeln im Feedreader müssen ja auch irgendwohin.

Morgen bin ich übrigens nicht im Büro. Morgen werden Möbel eingekauft.
Mit dem Dienstwagen und der Ikea Business-Card der Stadt Hamm.
Das wird bestimmt spaßig.

Das war's auch schon für's erste.

Ich könnte noch erwähnen, dass Miro und ich heute Abend für ein paar Stunden bei Anni waren.

War schön da :)

Miro und ich haben auch noch etwas anderes versucht.
Etwas, was wir schon einmal am selben Ort in etwas größerer Besetzung versucht und auch geschafft haben.
Dieses mal lief es etwas anders.
Aber der Gentleman genießt und schweigt.
Bis zum nächsten Wochenende.